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Real Mallorca geht in Madrid unter: 0:3 bei Atlético

Sørloth trifft früh, David López unterläuft ein Eigentor – die Gäste bleiben ohne Torschuss

Martin Valjent (links) neben Alexander Sørloth.

Martin Valjent (links) neben Alexander Sørloth. / Chema Moya

Der RCD Mallorca hat beim Atlético Madrid im Metropolitano eine klare 0:3-Niederlage kassiert – und wirkte dabei von Beginn an so, als rechne man ohnehin mit dem Scheitern. Die Mannschaft blieb über 90 Minuten ohne einen einzigen Schuss aufs Tor und bot offensiv praktisch nichts an.

Früher Rückstand, kaum Entlastung

Trainer Jagoba Arrasate setzte in der Startelf auf eine defensivere Ausrichtung, opferte dafür aber Tempo für Konter: Janis Virgili saß zunächst nur auf der Bank, David López rückte neben Martin Valjent in die Innenverteidigung. Am Spielverlauf änderte das wenig: Atlético kontrollierte die Partie, Mallorca verlor viele Bälle und bekam kaum längere Ballbesitzphasen zustande.

Den ersten Treffer erzielte der Altético-Spieler Alexander Sørloth in der 21. Minute. Vorausgegangen war eine Szene, in der Mallorca nach einem Einwurf schlecht verteidigte: Johan Mojica klärte unglücklich in die Mitte, Leo Román parierte zunächst stark, doch in der Folge schob Sørloth ein – Pablo Maffeo und Mojica standen dabei im Fokus. Román hielt RCD Mallorca bis zur Pause mit mehreren Paraden im Spiel und verhinderte einen höheren Rückstand.

Auch nach Wechseln keine Wende

Nach dem Seitenwechsel nahm Atlético sichtbar Tempo raus, Mallorca kam aber trotzdem nicht besser in die Partie. Takuma Asano und Janis Virgili wurden nach einer Stunde gebracht, doch die Offensive blieb ideenlos. Die einzige Annäherung an Gefahr war ein Abschluss von Vedat Muriqi nach einer Hereingabe von Sergi Darder – knapp vorbei.

Die Entscheidung fiel in der 76. Minute auf unglückliche Weise: Nach einer Hereingabe von Marcos Llorente prallte ein Abwehrversuch von David López vom Kopf/Gesicht ins eigene Tor – 0:2. Kurz darauf erhöhte Thiago Almada zum 0:3.

Mallorca zeigte insgesamt zu wenig, um Atlético ernsthaft zu fordern. Jetzt wartet mit dem FC Sevilla ein Duell gegen einen direkten Konkurrenten – dort wird ein anderer Auftritt nötig sein.

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