Messi bezeichnete ihn einst als besten Gegenspieler: Früherer Flop des VfB Stuttgart flieht nach Mallorca-Abschied schon wieder
Lediglich 33 Minuten stand Pablo Maffeo bei seinem neuen Club auf dem Platz. Nun kehrt er nach Spanien zurück

Pablo Maffeo mag Griechenland nicht so sehr. / DM
Pablo Maffeos Karriere bleibt eine Achterbahn. Der Rechtsverteidiger, der einst von Lionel Messi zum besten seiner Gegenspieler geadelt wurde, will kurzerhand die Flucht aus Griechenland ergreifen. Wie die MZ-Schwesterzeitung "Superdeporte" erfahren hat, will der 29-Jährige nur Wochen nach seinem Abschied von Real Mallorca nun zum FC Valencia wechseln.
Der Argentinier mit spanischem Pass kommt aus der Jugend von Manchester City. Über den Kooperationspartner der Briten in Spanien, den FC Girona, machte Maffeo seine ersten Schritte im Profifußball und kaufte in einem Spiel gegen den FC Barcelona mal Weltfußballer Lionel Messi den Schneid ab.
2018 zahlte der Bundesligist VfB Stuttgart 9 Millionen Euro für die Dienste des Rechtsverteidigers. In Deutschland wurde er aber nie glücklich und meckerte im MZ-Interview lautstark über den Verein. 2021 zog es Maffeo auf die Insel. Erst per Leihe, später als Festverpflichtung.
Stand kurz vor dem Debüt bei der Nationalmannschaft
Auf Mallorca blühte der aggressive Verteidiger wieder auf und erspielte sich sogar eine Nominierung für die argentinische Nationalmannschaft. Zu einem Einsatz kam es aber nicht. Immer wieder stieg Maffeo der Erfolg zu Kopf und er sah sich für höhere Aufgaben berufen. Mehrfach forderte er einen Wechsel von den Verantwortlichen.
Erst nach dem Abstieg in die zweite Liga konkretisierte sich der Abschied. Für 3 Millionen Euro ging es zum griechischen Top-Club Olympiakos Piräus. Der scheiterte unlängst am NEC Nijmegen an der Qualifikation zur Champions League. Maffeo stand nur im Hinspiel 33 Minuten auf dem Platz. Wohl zu wenig für seine Ansprüche.
Nun kehrt er per Leihe in die erste spanische Liga zurück. Es wird erwartet, dass der Transfer am Mittwoch oder Donnerstag vollzogen wird. Der FC Valencia sichert sich die Dienste des Rechtsverteidigers per Leihe und soll eine Kaufoption in Höhe von 3 Millionen Euro haben. Mal schauen, wie lange Maffeo dort glücklich bleibt.
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