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Transfercoup auf Mallorca: Manacor holt Deutschlands "außergewöhnlichsten Volleyballer“

Nationalspieler Tobias Krick ist einer von gleich zwei neuen Deutschen in Manacor

Tobias Krick wechselt nach Manacor.

Tobias Krick wechselt nach Manacor. / DM

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Ralf Petzold

Ralf Petzold

Mallorcas Sportvereine haben offenbar ein Faible für Deutsche entwickelt. Neben Palmer Palma mit Basketball-Nationalspieler Niklas Wimberg haben sich auch Manacors Volleyballer zwei Deutsche gesichert. „Wir hatten noch nie Deutsche und nun gleich zwei“, sagt Trainer Jaume Febrer. „Seit Monaten waren wir in Verhandlungen. Für sie ist Mallorca ein schöner Ort zum Leben.“

Neben Nationalspieler Tobias Krick, der mit der Nationalmannschaft im September noch die EM spielt und danach auf der Insel aufschlägt, kommt auch Stefan Thiel.

Manacor war lange Zeit hinter Palma die zweitbeste Mannschaft der Insel. Mittlerweile zählt das Team aus dem Osten zu den Titelfavoriten, Palma hingegen dümpelt in der zweiten Liga herum.

Tobias Krick ist nicht nur auf dem Feld erfolgreich. Wie viele Volleyballer ist der 27-Jährige erfolgreich in den sozialen Medien aktiv. Mit 5,6 Millionen Followern bei TikTok und 1,3 Millionen bei Instagram verdient er dadurch mehr Geld als mit dem Sport. Das "ZDF" bezeichnete ihn unlängst als Deutschlands "außergewöhnlichsten Volleyballer".

Was sonst noch im Sport los ist

Wenn sie mögen, könnten die Volleyballer nun auch am Strand trainieren. Das Rathaus Palma hat an der Playa auf Höhe des Balneario 15 ein Beachvolleyball- und zwei Beachsoccer-Plätze eingerichtet, die kostenlos genutzt werden können.

Die Leichtathletik-EM in Birmingham ist derzeit das große Thema im Sport. Die deutschen Athleten befinden sich mit einem starken dritten Platz im Medaillenspiegel im Rausch und träumen von Olympia. Bei der Mallorquinerin Esperança Cladera laufen hingegen die Tränen. Die Sprinterin aus Muro, die mit der spanischen Staffel bei der WM im vergangenen Jahr noch einen fünften Platz holte, musste nach dem Halbfinale verletzt aufgeben. Statt einer erhofften Medaille ist das Jahr für die 24-Jährige vorzeitig beendet: ein Muskelfaserriss im Oberschenkel ist schuld. „Ich war in der besten Form meines Lebens. Jetzt fühle mich einfach nur leer“, sagte Cladera.

Eigentlich wollte Rennradfahrerin Mavi García nach dieser Saison ihre Karriere beenden. Doch die Sportlerin aus Marratxì entschied sich nach einer erfolgreichen Tour de France dazu, noch ein Jahr dranzuhängen. Mit ihrem Rennstall UAE Team ADQ gewann die 42-Jährige die Teamwertung der großen Rundfahrt. „Ich weiß nicht, ob ich während der nächsten Saison das Handtuch werfe“, sagte García. „Ich werde jedoch mit meinen Teamkameradinnen ins Training einsteigen.“

Zu heiß für Sport draußen? Dann geben Sie der José-Mourinho-Doku auf Netflix eine Chance. So können Sie sich auf die Rückkehr des Portugiesen in die Primera División vorbereiten.

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