Zum Hauptinhalt springenZum Seitenende springen

Wortschatz

Spanisch lernen: So wünschen Sie Ihren Liebsten auf Mallorca alles Gute fürs neue Jahr

Zu den Festtagen besonders praktisch: „¡Que todo vaya bien!“

Der Satz im Titel heißt: „Alles möge gut gehen!“ Wir sagen vielleicht eher „Viel Glück!“ (¡Suerte!).

Der Satz im Titel heißt: „Alles möge gut gehen!“ Wir sagen vielleicht eher „Viel Glück!“ (¡Suerte!). / Guillem Bosch

Tom Gebhardt

Tom Gebhardt

Auf Spanisch, Katalanisch und Französisch gibt es eine Verbform, die wir auf Deutsch in dieser Form nicht haben: der sogenannte Subjunktiv. Grob lässt er sich zwar mit dem Konjunktiv vergleichen. Während wir diesen auf Deutsch aber eigentlich nur in etwas geschraubt wirkenden Texten für die indirekte Rede gebrauchen, ist der spanische subjuntivo alltäglich. Und weil sich damit insbesondere Wünsche und Hoffnungen sehr elegant ausdrücken lassen, nutzen wir den Moment zu den Festtagen und dem Jahresende für eine kleine grammatikalische Zusammenfassung.

Die Zeit um Weihnachten und Silvester ist schließlich der Moment im Jahr, in dem wir gern innehalten, auf die vergangenen Monate zurückblicken und Wünsche oder Hoffnungen für die Zukunft formulieren. Auf Deutsch benutzen wir dazu Wendungen wie „hoffentlich …“ (ojalá …), „ich wünsche dir, dass …“ (te deseo que …), „ich hoffe, dass …“ (espero que …) oder „ich fände es schön, wenn …“ (me gustaría que …).

Friede und Gesundheit

Auch auf Spanisch gibt es diese Wendungen. Um gute Wünsche auszudrücken, greift man dabei nach dem explizit oder implizit einleitenden Indikativ (te deseo …) auf den Subjunktiv zurück: ¡Que este año te traiga paz y salud! Wörtlich übersetzt hieße das so viel wie: „Dass dir dieses Jahr Friede und Gesundheit bringe!“ oder „Möge dir das kommende Jahr Friede und Gesundheit bringen!“ Auf Deutsch klingen solche Sätze geschwollen, während der subjuntivo auf Spanisch keineswegs gestelzt wirkt. Es lohnt sich also, diese Form zu verinnerlichen.

Bei regelmäßigen Verben ist es einfach. Denn im Präsenz benutzen wir die gewohnten Endungen – nur gewissermaßen mit „vertauschtem“ Vokal. Bei Infinitiven, die auf -ar enden, benutzen wir die Endungen -e, -es, -e, -emos, -éis und -en, die wir sonst von -er/-ir-Verben kennen. Für diese nutzen wir im Subjunktiv hingegen die Endungen -a, -as, -a, -amos, -áis und -an. Im Kasten finden Sie auf der linken Seite Beispiele regelmäßig gebildeter Subjunktive und in der rechten Spalte gebräuchliche Formen mit unregelmäßigen Verben. Esperamos que os sean útiles. (Wir hoffen, dass sie euch nützlich sein mögen.)

Der Wortschatz zum Thema.

Der Wortschatz zum Thema. / Redaktion MZ

Abonnieren, um zu lesen

Tracking Pixel Contents