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Unwetter lässt Pegel der Stauseen zumindest ein Stück steigen

Sowohl der Cúber als auch der Gorg Blau haben ihren Wasserstand um einige Prozentpunkte erhöht

Der Stausee Gorg Blau auf Mallorca im Dezember 2023.

Der Stausee Gorg Blau auf Mallorca im Dezember 2023. / James Jaume

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Johannes Krayer

Johannes Krayer

Ende Oktober waren die Pegel der Stauseen auf Mallorca in einem besorgniserregenden Zustand, bevor das Unwetter über den östlichen Mittelmeerraum hereinbrach und vor allem rund um Valencia Tod und Zerstörung brachte. Auf Mallorca blieb es bei geringeren Schäden, Menschen wurden nicht verletzt. Regen fiel im Zuge des tagelang über der Region wabernden Tiefdruckgebiets zumindest in einigen Gebieten aber auch reichlich.

Nun haben die Stadtwerke von Palma (Emaya) am Montag (4.11.) die Pegel der beiden Stauseen im Gebirge aktualisiert, die sie verwalten. Dabei zeigte sich, dass sowohl Cúber als auch Gorg Blau zumindest ein wenig mehr Wasser führen als noch eine Woche zuvor.

Zu rund 30,5 Prozent gefüllt

Im Durchschnitt befinden sich beide Stauseen bei einem Pegelstand von rund 30,5 Prozent. Das entspricht einem Zuwachs von 3,21 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. Der Cúber steht derzeit bei einem Pegel von 32,65 Prozent und führt damit 2,04 Prozentpunkte mehr Wasser als sieben Tage zuvor.

Im Gorg Blau betrug der Wasserstand am Montag 29,2 Prozent, während der Stausee eine Woche zuvor nur zu 25,26 Prozent gefüllt war. Der Zuwachs betrug also hier knapp 4 Prozentpunkte. Im Vergleich zum Vorjahr ist das immer noch deutlich weniger. Ende Oktober 2023 lagen die Pegelstände im Durchschnitt bei 37,35 Prozent.

Mehr als 100 Liter pro Quadratmeter am Wochenende

Die Regenfälle des Wochenendes hätten zu der Verbesserung der Reserven geführt, erklärte der Präsident der Stadtwerke von Palma (Emaya), Llorenç Bauzá. Vor allem die Niederschläge am Freitag und Samstag waren ergiebig. So fielen innerhalb von 24 Stunden an der Messstation in Escorca 46 Liter Regen pro Quadratmeter, in der Serra d'Alfàbia waren es ganze 113 Liter pro Quadratmeter.

Nichtsdestotrotz, so ermahnte Bauzá, sei weiterhin Sparsamkeit geboten. Er wiederholte die Aufrufe zum Wassersparen, stellte aber gleichzeitig klar, dass es derzeit keine Bestrebungen gebe, Restriktionen beim Wasserverbrauch in Palma einzuführen. In anderen Orten auf der Insel hat es diese in diesem Sommer durchaus bereits gegeben, wie etwa in Deià, Esporles oder Banyalbufar.

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