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Die Stauseen auf Mallorca füllen sich in beträchtlichem Tempo

Die ergiebigen Regenfälle im November haben zu einer deutlichen Entspannung geführt

Am Cúber-Stausee.

Am Cúber-Stausee. / Kathrin Bremer

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Johannes Krayer

Johannes Krayer

Die jüngsten Regenfälle haben die Wasserreserven auf Mallorca wieder halbwegs aufgefüllt. Herrschte Ende Oktober noch in den beiden Stauseen Cúber und Gorg Blau, die zu rund einem Viertel für die Trinkwasserversorgung von Palma zuständig sind, Alarmstimmung, weil der Pegel so niedrig wie nie zuvor in diesem Jahr lag, sieht es gut drei Wochen später schon wieder ganz gut aus. Nach Angaben der Stadtwerke von Palma, Emaya, die die beiden Seen verwaltet, stand der Pegel am Montag (18.11.) im Durchschnitt bei 38,26 Prozent.

Erstaunlich war der Zuwachs vor allem im Gorg Blau, der bei der Messung am 23. Oktober nur zu 22,6 Prozent gefüllt war. Nun, vier Wochen später, liegt der Wasserstand bei 38,21 Prozent. In etwa gleichauf befindet sich der Cúber, der einen Pegel von 38,33 Prozent aufweist. Am 23. Oktober lag der Wasserstand dort bei 31,74 Prozent.

Wasser kommt von den Gipfeln

Der große Zuwachs beim Gorg Blau erklärt sich derweil nicht nur mit den Regenfällen. Auch mehrere Sturzbäche aus der Serra de Turixant enden im Gorg Blau, die in den vergangenen Wochen viel Wasser von den Gipfeln der Tramuntana nach unten beförderten.

Somit stellt sich die Situation bei den Wasserressourcen wieder deutlich besser dar als noch zu Beginn des Herbstes. Auch liegen die Werte nun in etwa im Durchschnitt der Vorjahre. Aus dem Rahmen fiel lediglich das Jahr 2021 mitten in der Covid-Pandemie, als die Wasserstände auf ihrem Maximum 85 Prozent erreichten.

Gespart werden soll weiterhin, der Präventionsplan der Stadt Palma wegen drohender Wasserknappheit bleibt weiterhin bestehen. Er wurde Ende Oktober aktiviert und beinhaltet im ersten Schritt lediglich einen Appell an die Bevölkerung für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Wasser. Erst in den nächsten Schritten sollen dann - sollte das nicht ausreichen - Einschränkungen beim Verbrauch eingeführt werden.

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