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Die Wasserstände der Stauseen erholen sich kurz vor Beginn der Tourismussaison

Die ausdauernden Regenfälle im März haben zu einer deutlichen Zunahme des Pegels geführt

Der Gorg Blau liegt derzeit bei 61,38 Prozent seines Fassungsvermögens.

Der Gorg Blau liegt derzeit bei 61,38 Prozent seines Fassungsvermögens. / Àngels Fermoselle

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Johannes Krayer

Johannes Krayer

Der verhältnismäßig nasse März ist ein Segen für die Wasserreserven auf Mallorca: Die Pegelstände der beiden Stauseen Cúber und Gorg Blau in der Serra de Tramuntana haben sich in den zurückliegenden Wochen ordentlich erholt, nachdem sie zu Beginn des Winters noch besorgniserregend niedrig lagen. Wie es in einer Pressemitteilung der Stadt Palma heißt, übertrifft der Pegelstand der beiden Seen, die für einen Großteil der Wasserversorgung von Palma zuständig sind, derzeit die 60 Prozent. Immer montags veröffentlicht die Stadt Palma die aktuellen Wasserstände.

Demnach sind Cúber und Gorg Blau im Durchschnitt zu 60,38 Prozent gefüllt. Das ist der höchste Wasserstand seit Juli 2023, als die Pegel bei 61,05 Prozent lagen. Stand Montag wies der Cúber einen Pegelstand von 58,8 Prozent auf, der Gorg Blau war zu 61,38 Prozent gefüllt. Letzterer ist deutlich tiefer als der Cúber und fasst derzeit mit rund 4,5 Millionen Kubikmeter Wasser mehr als eineinhalbmal so viel Wasser auf wie der Cúber (rund 2,7 Millionen Kubikmeter Wasser).

Im Oktober lagen die Pegel bei nicht einmal 27 Prozent

Damit hat sich der Wasserstand nach alarmierend niedrigen Pegeln im Herbst 2024 spürbar erholt. Im September lag der Pegelstand bei durchschnittlich 32,08 Prozent, im Oktober nur noch bei 26,91 Prozent, im November dann wieder bei 38,26 Prozent und im Dezember bei 40,15 Prozent.

Die ergiebigen Regenfälle im März haben dazu geführt, dass die Pegelstände auch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich besser dastehen. So war der Cúber Ende März 2024 zu gerade einmal 50,24 Prozent gefüllt und damit acht Prozentpunkt weniger als derzeit. Der Gorg Blau wies keinen so deutlichen Unterschied auf und war zu 60,67 Prozent gefüllt. Das entspricht nicht einmal einem Prozentpunkt weniger als aktuell. Und es gibt Hoffnung, dass noch mehr Regen dazukommt, denn für die letzte März-Woche sind weitere zumindest leichtere Niederschläge angekündigt.

Die Wasserressourcen auf Mallorca geraten regelmäßig während der Hochsaison an ihre Grenzen, wenn Millionen von Urlaubern auf die Insel kommen. In den vergangenen Jahren mussten mehrere Gemeinden zeitweise sogar das Wasser abstellen, weil die Lage so kritisch war. Auch Pools durften nicht mehr befüllt oder Gärten nicht mehr gegossen werden.

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