Keine Fäkalabwässer mehr: Bauarbeiten an der Meerespromenade von Port d'Andratx
Die Arbeiten sollen Anfang 2026 starten und bis Sommer 2027 abgeschlossen sein

Hier wird zu Beginn 2026 gebaut: die Strandpromenade von Port d'Andratx. / Nele Bendgens
R. P. F.
Keine Fäkalabwässer mehr in Port d'Andratx im Südwesten von Mallorca: Die Gemeinde Andratx plant umfangreiche Arbeiten zur Verbesserung des Abwasserystems. Die Maßnahmen betreffen vor allem die Meerespromenade von Port d’Andratx sowie mehrere weitere Straßen im Ort. Die Gemeindeverwaltung hat Mitte November die Anwohner und Geschäftsleute im Casal de Ses Bassetes über die Arbeiten informiert.
Ziel des Projekts ist es, die sich wiederholenden Abwassereinleitungen ins Meer zu beseitigen, die durch den schlechten Zustand der bestehenden Leitungen verursacht werden. Nach Angaben des Rathauses wird das neue System zur Saison 2027 in Betrieb gehen, da es erst nach vollständigem Abschluss der Arbeiten funktionsfähig sein wird.
Bürgermeisterin Estefanía Gonzalvo (PP) stellte gemeinsam mit mehreren Mitgliedern des Gemeinderats das von der balearischen Wasser- und Umweltagentur (ABAQUA) geförderte Projekt vor. Es ist Teil der zweiten Ausbauphase der Kläranlage von Andratx und ist mit einem Budget von mehr als 4,1 Millionen Euro dotiert.
Betroffene Straßen und Ablauf der Arbeiten
Die Bauarbeiten konzentrieren sich auf die Avinguda Gabriel Roca i Garcias, den Carrer des Saluet, den Moll Vell, den Camí Vell de Cala Llamp, den Carrer Almirall Riera Alemany sowie weitere Straßen in Hafennähe. Vorgesehen sind unter anderem der Bau einer neuen Pumpstation und die Modernisierung der Verbindungsleitungen zur Kläranlage.
Laut Informationen aus dem Rathaus haben die topografischen Vorarbeiten bereits begonnen. Der Baustart des Hauptprojekts ist für Januar 2026 vorgesehen, mit einer geschätzten Bauzeit von 14 Monaten.
Die Arbeiten im Bereich der Meerespromenade sollen vor Ostern abgeschlossen sein, damit die touristische Hauptsaison im Ort so wenig wie möglich beeinträchtigt wird. In den folgenden Monaten sollen dann die weiteren Bauphasen in anderen Ortsteilen durchgeführt werden. Die Gemeindevertreter betonten, dass die Eingriffe ausschließlich auf der Fahrbahn erfolgen und weder Gehwege noch Zugänge zu Wohnungen oder Geschäften in Mitleidenschaft gezogen werden.
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