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Großer Hai überrascht Windsurfer in der Bucht von Palma

"Er schwamm sehr langsam und hatte keine Angst vor unserem Boot", sagt der Trainer des griechischen Windsurf-Teams

Ein großer Hai schwimmt unter Regatta-Seglern in der Bucht von Palma auf Mallorca

Ein großer Hai schwimmt unter Regatta-Seglern in der Bucht von Palma auf Mallorca

Ciro Krauthausen

Ciro Krauthausen

Ein etwa drei Meter langer Hai hat am Freitagmittag (27.3.) bei einem Regatta-Training in der Bucht von Palma vorbeigeschaut. "Ich war gerade dabei, das griechische Windsurf-Team zu trainieren, als wir ihn sahen", sagt der Italiener Jacopo Renna, der seine Aufnahmen der MZ zur Verfügung stellte. "Er schwamm sehr langsam und hatte keine Angst vor unserem Boot."

Auch für die Sportler sei es keine "gefährliche Situation" gewesen. Auf den von Renna gemachten Videoaufnahmen ist zu sehen, wie rund 20 Meter von Hai und Boot entfernt ein Windsurfer auf seinem Brett steht. "Wir sind kurz darauf davongefahren", so der Trainer zur MZ.

Um was für ein Tier es sich genau handelte, ist unklar. Renna schätzte seine Länge auf 3 Meter. Die für wildlebende Meerestiere zuständige Stiftung des Palma Aquariums bestätigte gegenüber der MZ, dass es sich um einen Hai handelt. Für eine Bestimmung der Art lägen jedoch noch nicht genügend Informationen vor.

Den Organisatoren der Regatta Princesa Reina Sofia liegen auch keine Informationen zum Tier vor. Sicherheitsmaßnahmen sehen sie als nicht notwendig: "Es gibt keine Gefahr", sagte der Pressesprecher Javier Sobrino am Samstagmorgen (28.3.).

Oft handelt es sich um kranke oder verletzte Tiere

Sichtungen von größeren Haien in Künstennähe sind rund um Mallorca selten, wenn doch, handelt es sich meist um kranke oder verletzte Tiere. Hai-Attacken auf Menschen sind nicht bekannt. Nicht der Hai ist eine Gefahr für den Menschen, der Mensch ist es für den Hai. Die Bestände sind stark dezimiert, viele Arten sind bedroht.

In der Bucht von Palma trifft sich derzeit bei der Regatta Princesa Sofía die internationale Segelelite. Die Wettrennen beginnen am Sonntag, derzeit wird - wie im Fall der griechischen Windsurfer - noch trainiert.

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