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Mehr Regen, weniger Wasser: Reserven auf Mallorca sinken im März

Die Wasserreserven auf den Balearen sanken im März auf 54 Prozent, wobei Mallorca einen Rückgang von 59 auf 54 Prozent verzeichnete

Der Stausee Gorg Blau.

Der Stausee Gorg Blau. / Àngels Fermoselle

Die Wasserreserven auf den Balearen sind im März auf 54 Prozent ihrer Kapazität gesunken. Das sind vier Prozentpunkte weniger als im Februar, aber zwei mehr als im März vergangenen Jahres. Damals hatten die Reserven bei 52 Prozent gelegen. Auf Mallorca ging der Wert binnen eines Monats von 59 auf 54 Prozent zurück. Auf Menorca blieben die Reserven stabil bei 48 Prozent. Auf Ibiza sanken sie von 62 auf 58 Prozent. Das teilte am Samstag (11.4.) das balearische Ministerium für Wasserkreislauf mit.

Je nach Versorgungsgebiet fällt die Entwicklung unterschiedlich aus. Verbesserungen gab es in den Versorgungsgebieten Menorca, Artà und Manacor-Felanitx. Rückgänge verzeichneten Migjorn, Es Pla, Palma-Alcúdia, Tramuntana Nord, Tramuntana Süd, Ibiza und Formentera.

Situation größtenteils problematisch

Aktuell gelten 29,1 Prozent des Territoriums im Normalzustand. Dazu zählen Formentera, Tramuntana Nord, Tramuntana Süd und Ibiza. 60,7 Prozent befinden sich in der Vorwarnstufe, darunter Menorca, Artà, Manacor-Felanitx, Migjorn und Palma-Alcúdia. Im Alarmzustand ist derzeit nur Es Pla im Zentrum der Insel.

Nach Angaben des Wetterdienstes Aemet war der März auf den Balearen sehr feucht. Im Schnitt fielen 58,8 Liter Regen pro Quadratmeter. Üblich sind 35,7 Liter. Das entspricht einem Plus von 65 Prozent. Auf Mallorca wurden 67,9 Liter pro Quadratmeter gemessen, auf Menorca 44,6, auf Ibiza 33 und auf Formentera 31,2 Liter. Für April rechnen die Behörden mit einem leichten Anstieg der Wasserreserven.

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