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Mehr Wasser für Mallorca: Ausbau der Entsalzungsanlagen in Alcúdia und Andratx geplant

Mit neuen Kapazitäten in Alcúdia und Andratx soll die Wasserversorgung robuster und unabhängiger vom Grundwasser werden

Die Entsalzungsanlage in Alcúdia.

Die Entsalzungsanlage in Alcúdia. / CAIB

Die Balearen-Regierung treibt den Ausbau der Entsalzungsanlagen in Alcúdia und Andratx voran. Das Ministerium für Meer und Wasserkreislauf hat die Ausarbeitung der Projekte für die Erweiterung beider Anlagen ausgeschrieben.

Beide Anlagen verfügen derzeit über zwei Einheiten mit einer Leistung von jeweils 7.000 Kubikmetern pro Tag. Schon in der ursprünglichen Planung war vorgesehen, die Kapazität um weitere 7.000 Kubikmeter täglich zu erhöhen. Dieser Schritt soll nun vorbereitet werden.

System soll widerstandsfähiger werden

Die zusätzliche Kapazität in Alcúdia soll den Bedarf in Manacor, Alcúdia, Can Picafort und Sa Pobla decken. Dort laufen bereits Projekte zum Ausbau des übergeordneten Leitungsnetzes. In Andratx soll die Erweiterung die Produktion der Anlage um 7.000 Kubikmeter pro Tag steigern und zugleich die Entsalzungsanlage in der Bucht von Palma stärken, deren Ausbau derzeit für 58 Millionen Euro ausgeschrieben ist. Versorgt werden sollen damit Palma, Andratx und Calvià, berücksichtigt wird außerdem der Bedarf weiterer Orte wie Marratxí, Bunyola und Santa María del Camí. Nach Angaben des Ministeriums soll das System dadurch widerstandsfähiger werden und auch während notwendiger Wartungsarbeiten zuverlässig funktionieren.

Der ausgeschriebene Vertrag umfasst zwei Teilaufträge, jeweils einen für jede Anlage, und hat ein Gesamtbudget von knapp 400.000 Euro. Mitfinanziert wird das Vorhaben aus dem Fonds für nachhaltigen Tourismus.

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