So steht es um die Wasserreserven auf Mallorca zum Start der Tourismussaison
Der Mai auf den Balearen war leicht zu trocken mit 24,9 Litern pro Quadratmeter, während die Temperaturen um ein Grad über dem Durchschnitt lagen

Alarmstufe gilt im Gebiet Es Pla auf Mallorca, in der Tramuntana ist die Lage entspannt. / CAIB
Die Wassersituation auf Mallorca und den Nachbarinseln ist zum Start der Tourismussaison zwar nicht völlig entspannt, aber auch nicht besorgniserregend. Die Wasserreserven auf den Balearen lagen im Mai bei 47 Prozent. Damit bewegen sie sich auf einem für diese Jahreszeit typischen Niveau und liegen um drei Prozentpunkte unter dem Aprilwert von 50 Prozent.
Nach Angaben des balearischen Ministeriums für Meer und Wasserkreislauf befinden sich derzeit 17,6 Prozent des Territoriums – Formentera, Tramuntana Nord und Tramuntana Sud – in einer normalen Situation. Für 72,2 Prozent – Menorca, Artà, Manacor-Felanitx, Migjorn, Palma-Alcúdia und Ibiza – gilt die Vorwarnstufe, während in den restlichen 10,2 Prozent – Es Pla –Alarmstufe herrscht.
Mai war minimal zu trocken
Nach Daten des spanischen Wetterdienstes Aemet war der Mai auf den Balearen leicht zu trocken. Die Niederschlagsmenge lag mit 24,9 Litern pro Quadratmeter unter dem langjährigen Mittel von 33,6 Litern pro Quadratmeter.
Allerdings verlief die Niederschlagsentwicklung je nach Insel unterschiedlich. Auf Mallorca und Ibiza war sie normal, auf Menorca trocken und auf Formentera sehr feucht.
Ein Grad zu warm
Damit liegt die kumulierte Niederschlagsmenge im Jahresvergleich im Archipel bei 103 Prozent des Durchschnitts – 99 Prozent auf Mallorca, 108 Prozent auf Menorca und 120 Prozent auf den Pityusen.
Die Temperaturen lagen im Mai deutlich über dem Durchschnitt. Die Monatsmitteltemperatur betrug 19,1 Grad Celsius, was einer Abweichung von plus 1 Grad entspricht.
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