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Nach Massenprotest am Es Trenc: Regierung verspricht Schutz für "jeden Quadratmeter" des Naturparks

Umweltminister Joan Simonet traf sich mit Vertretern von Mallorcas größter Umweltschutzorganisation, dem Gob

Tausende fordern Schutz des Strandes: So war der Protest am Es Trenc

Ana B. Muñoz

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Nach der Groß-Demo am Naturstrand Es Trenc, an der am 5. Juli mehrere Tausend Menschen gegen Lockerungen des Umweltschutzes in Mallorcas Naturschutzgebieten protestierten, hat die balearische Landesregierung jetzt zugesichert, dass im Naturschutzgebiet Es Trenc-Salobrar de Campos „kein einziger Quadratmeter seinen Schutz verlieren“ werde.

Landwirtschafts- und Umweltminister Joan Simonet traf sich am Montag (13.7.) mit dem Vorstand des GOB, Mallorcas größter Umweltschutzorganisation und Mitorganisatorin der Demonstration. Dabei bekräftigte er das Versprechen der Landesregierung, das Naturschutzgebiet auch künftig auf Grundlage fachlicher Kriterien, im Dialog mit den Beteiligten und unter Einhaltung der geltenden Schutzbestimmungen zu bewahren.

Darum geht es

Hintergrund ist eine Regelung, die kürzlich im Rahmen des umfangreichen Gesetzespakets „Ley Ómnibus“ verabschiedet wurde. Sie räumt dem Regierungsrat der Balearen mehr Spielraum bei Entscheidungen über Naturschutzgebiete ein, ohne dass Änderungen künftig stets vom Regionalparlament gebilligt werden müssen.

Simonet betonte jedoch, dass sich der Schutz des Naturerbes weiterhin an wissenschaftlichen Erkenntnissen und an gemeinsamer Verantwortung orientieren müsse. Zugleich kündigte er an, veraltete Verwaltungs- und Schutzpläne für mehrere Naturräume zu überarbeiten. Betroffen sind unter anderem der Nationalpark Cabrera, das Unesco-Welterbe Serra de Tramuntana sowie die Gebiete rund um Ses Fonts Ufanes und den Torrent de Pareis. Auch für die Naturparks Mondragó und Llevant sollen neue Nutzungs- und Verwaltungspläne ausgearbeitet werden.

Nach Angaben des Ministeriums sollen noch in dieser Woche erste Unterlagen zu mehreren Verfahren im Amtsblatt der Balearen veröffentlicht werden. Dazu zählen auch die Planungen für das Feuchtgebiet s’Albufera.

Weitere Gebiete könnten unter Schutz gestellt werden

Zudem stellte Simonet in Aussicht, weitere Gebiete der Inseln mittelfristig stärker unter Schutz zu stellen, blieb dabei jedoch vage. Der Minister sagte außerdem zusätzliche Mittel für Artenschutzprogramme zu und versprach, die Umweltverbände künftig früher und enger in die Planungen einzubeziehen.

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