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Waldbrandgefahr auf Mallorca: Die Einhaltung dieser Regeln für Finca-Besitzer kann Leben retten

Einige waldnahe Häuser auf Mallorca sind extrem waldbrandgefährdet. Was genau die Besitzer beachten sollten - und sogar müssen

Viele kleine Details können die Gefahr, dass das Wohnhaus Feuer fängt, verkleinern oder vergrößern

Viele kleine Details können die Gefahr, dass das Wohnhaus Feuer fängt, verkleinern oder vergrößern / Xarxa Forestal

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Sophie Mono

Sophie Mono

Risikofakoren identifizieren und dann minimieren. Dieses Vorgehen empfiehlt der 2022 von Xarxa Forestal herausgebrachte Leitfaden zur Prävention von Waldbränden als korrekte Sequenz, um das eigene Haus bestmöglich zu schützen. Besonders gefährdet sind demnach Häuser, die am Hang stehen, da sich das Feuer hier schneller ausbreitet. Auch eine südliche Ausrichtung birgt erhöhte Gefahr, da diese Grundstücke in der Regel mehr Sonnenstrahlen ausgesetzt sind und die Vegetation trockener ist. Ebenso sind Zonen mit starkem Windzug überdurchschnittlich gefährdet.

Unabhängig davon sollten alle Besitzer von Wohnhäusern in Waldnähe zudem einige Faustregeln für die Instandhaltung des eigenen Grundstücks anwenden. Essenziell – und gesetzlich vorgeschrieben – ist dabei, eine Sicherheitszone von 30 Metern am Rand des Grundstücks zu schaffen, in der keine brennbare Vegetation angepflanzt ist. Dadurch kann verhindert werden, dass der Brand vom Wald direkt auf die eigenen Pflanzen übergeht. In einer Zwischenzone sollte darauf geachtet werden, die Pflanzen regelmäßig und systematisch zurechtzustutzen. Baumkronen sollten sich beispielsweise nicht berühren, sondern einen Abstand von mindestens drei Metern haben. Dieser sollte auch in unmittelbarer Nähe des Wohngebäudes gewahrt bleiben.

Sicherheitszonen und Abstände sollte eingehalten werden

Sicherheitszonen und Abstände sollte eingehalten werden / Xarxa Forestal

Achtung bei Zäunen und Gartenpflanzen!

Darüber hinaus sollten beim Bau möglichst nicht-brennbare Materialien genutzt werden wie Stein und Beton. Auch Hecken oder Sichtschutzmatten aus Stroh oder anderen Naturmaterialien eignen sich nicht für waldnahe Grundstücke. Besser auf Steinmauern oder Metallzäune setzen. Auch von brennbaren Pergolen und Schattenspendern ist abzuraten. Unrat sollte regelmäßig entsorgt und Generatoren oder Stromkästen sollten separat vom Haupthaus abseits der Vegetation platziert werden.

Bei der Auswahl der Gartenpflanzen sollten Fincabesitzer die Brandgefahr im Hinterkopf behalten. Beispiele: Kiefern, Zypressen, Eukalyptus, Thymian, Heidekraut und Rosmarin gelten als schnell entflammbar, Feigen, Zitrusbäume, Tamarisken, Oleander und Bougainvillea fangen schwerer Feuer.

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