23. April 2019
23.04.2019

Eurowings verschärft Gepäckregelungen auch auf Mallorca

Wer ab Mai mit zu vielen, zu großen oder zu schweren Taschen fliegt, muss zahlen - mindestens 35 Euro, mit Kreditkarte

23.04.2019 | 12:35
Die Handgepäck-Regeln werden streng bei Eurowings.

Im Laufe des Monats Mai führt Eurowings die verschärften Handgepäck-Bestimmungen für Flüge von und nach Mallorca ein. "Damit begrenzen wir den aktuellen Wildwuchs bei der Mitnahme von Handgepäck an Bord und gestalten den Boardingprozess wesentlich effizienter", erklärte das Unternehmen am Dienstag (23.4.) auf Anfrage der MZ. "Die Prozesse an unserer Station in Palma de Mallorca werden im Laufe des nächsten Monats angepasst", hieß es weiter.

Die Regeln sollen "eindeutiger" kommuniziert und "konsequenter" angewendet werden. Entspricht ein Handgepäck nicht den Vorschriften sei es fortan "immer zahlungspflichtig". Das ermögliche dem Passagier "mehr Transparenz und Planbarkeit" und allen einen "flüssigeren Ablauf" und damit einen "pünktlichen Abflug".

"Regelkonformes Handgepäck wird für Gäste des Priority Boardings garantiert in der Kabine transportiert. Darüber hinaus bitten wir unsere Kunden auf stark gebuchten Flügen gegebenenfalls, ihr Handgepäck bereits am Check-In aufzugeben - auch wenn alle Bestimmungen für Handgepäck erfüllt sind. Dies ist kostenfrei", heißt es bei Eurowings weiter. Die strengeren Regeln waren zunächst am Flughafen Köln getestet worden. Nun werde man sie nach und nach auf alle Eurowings-Flüge ausweiten.

Die Fluggäste werden vor dem Flug mit einer E-Mail vor den strengeren Bestimmungen gewarnt. Auch auf der Website und in der App erscheinen Hinweise auf die neuen Regelungen.

Bestimmungen für Handgepäck von Eurowings (Stand April 2019)

Auf der Website informiert Eurowings über die genauen Bestimmungen für das Handgepäck: "Jeder Fluggast darf ein Handgepäckstück mit einem maximalen Gewicht von 8 kg und mit Höchstmaßen von 55 x 40 x 23 cm mit an Bord nehmen", heißt es da.

Für Kleidersäcke im Handgepäck gilt - statt des Handgepäckstücks - ein anderes Format: Sie gelten "bis zu einer Größe von 57 x 54 x 15 cm als Handgepäck".

Allerdings ist die Mitnahme in die Kabine beim preiswertesten Tarif (BASIC) nicht garantiert: "Aufgrund von Kapazitätsbeschränkungen können wir die Mitnahme des Handgepäcks in der Kabine für BASIC-Passagiere nicht garantieren. Für eine garantierte Mitnahme des Handgepäcks in der Kabine empfehlen wir Ihnen den SMART-Tarif. Wenn Sie den BIZclass-Tarif gebucht haben, dürfen Sie zwei Handgepäckstücke in die Kabine mitnehmen."

Zusätzliches kleines Handgepäckstück

Zusätzlich zu dem Handgepäck oder Kleidersack darf man noch ein weiteres kleines persönliches Gepäckstück mitnehmen: "Maximalgröße von 40 x 30 x 10 cm möglich (z.B. Laptop-, Hand- oder Aktentasche) sowie pro Kind ein Babytragekorb oder Kinderautositz oder Buggy (ggf. Transport im Frachtraum) und Rollstühle/orthopädische Hilfsmittel (z.B. Mobilitätshilfen).

Strafe für zu schweres Gepäck: 35 Euro oder 70 Euro

Wer mit zu viel, zu schwerem oder zu großem Handgepäck einsteigen will, muss zahlen. Laut Website betragen die Gebühren für ein überschüssiges Handgepäckstück am Gate 35 Euro bei Kurz- und Mittelstrecken und 70 Euro auf Langstreckenflügen. "Die Gebühren sind am Gate bedeutend höher und können nur per Maestro oder Kreditkarte beglichen werden", erklärt Eurowings.  /tg

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