So viel Geld braucht eine Familie auf Mallorca, um gut durch den Monat zu kommen
Der mit Abstand höchste Posten auf der Insel sind die Ausgaben für die Wohnung

Wenn der Opa noch mit im Haus wohnt, reichen die 1.585 Euro wohl nicht mehr aus. / Nele Bendgens
EP
Wie viel Geld muss eine vierköpfige Familie auf Mallorca im Monat zur Verfügung haben, um ohne Probleme alle anfallenden Ausgaben zu decken? Die balearische Verbraucherschutzorganisation Consubal hat eine Studie veröffentlicht, in der zahlreiche Familien befragt wurden, und nennt darin eine konkrete Zahl, die erstaunlich niedrig liegt angesichts der doch hohen Lebenshaltungskosten auf den Inseln: Demnach benötigt eine durchschnittliche vierköpfige Familie 1.585 Euro, um ohne Schwierigkeiten bis ans Monatsende zu kommen.
In die Rechnung fließen alle Ausgaben ein, wie etwa die Miete oder die Hypothek für Haus oder Wohnung, die Nebenkosten, die Lebensmitteleinkäufe, Kleidung und spontane Anschaffungen oder Reparaturen. Laut Consubal gibt die durchschnittliche Familie mit Abstand am meisten Geld für die Wohnung aus - im Monat 753 Euro.
Große Sorgen wegen der Immobilienpreise
Die hohen Immobilienpreise sind denn auch die größte Sorge der befragten Familien. Viele Immobilienbesitzer stellten an Mieter Bedingungen, die diese nicht erfüllen könnten, so Consubal-Präsident Alfonso Rodríguez. So würden für die Vermietung einer Wohnung im Preissegment von 750 Euro häufig Einnahmen von 2.500 Euro im Monat verlangt, was "für die Mehrheit der Verbraucher praktisch unmöglich ist", sagt Rodríguez.
Der zweitgrößte monatliche Posten für die Familien sind die Lebensmitteleinkäufe. Hierfür sind laut der Studie im Durchschnitt 372 Euro nötig. Für Nebenkosten, wie Strom, Wasser, aber auch Internetanschluss und das Tanken würden im Monat etwa 270 Euro fällig. Gerade was die Energiepreise angeht, schaut Rodríguez mit Sorge auf die kommenden Monate, denn angesichts der derzeitigen Preisentwicklung könne sich die Situation hier deutlich verschärfen. Für Kleidung und Schuhe werden 90 Euro im Monat eingerechnet und weitere 100 Euro für nicht planbare Ausgaben. /jk
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