So ist die Versorgungslage auf Mallorca nach den Hilfszusagen
Nach der Landesregierung hat nun auch die spanische Zentralregierung Subventionen angekündigt

Einfahrt zum Großmarkt Mercapalma. / Guillem Bosch
M.E. Vallés
Erleichterung auf dem Großmarkt von Mallorca: Die Versorgung mit Lebensmitteln durch Lkw hat sich weitgehend normalisiert. Am Freitag (25.3.) seien wieder 90 Prozent der sonst üblichen Lkw am Großmarkt Palma eingetroffen, so der Leiter von Mercapalma, Jeroni Barbón, gegenüber der MZ-Schwesterzeitung "Diario de Mallorca". "Wir können von einer Normalisierung der Lage sprechen." Und daran werde voraussichtlich auch der Streikaufruf der spanischen Initiative Plataforma Nacinal de Defensa del Transporte nichts ändern, die trotz Hilfszusagen der Regierung weiter gegen die gestiegenen Treibstoffkosten mobil machen will.
Nachdem bereits die balearische Landesregierung Mitte vergangener Woche angekündigt hatte, Direkthilfen in Höhe von 5,5 Millionen Euro für die Lastwagenfahrer zur Verfügung zu stellen, kam es am Donnerstagabend (24.3.) nun auch spanienweit zu einer Einigung zwischen Vertretern der Transportbranche und der Zentralregierung. So sollen die Transporteure unter anderem im Mai und Juni 20 Cent pro Liter erstattet bekommen. Des Weiteren wurden Direkthilfen in Höhe von 450 Millionen Euro in Aussicht gestellt.
Es werde drei oder vier Wochen dauern, bis sich alles wieder eingespielt habe, heißt es bei der Transportvereinigung auf den Balearen gegenüber dem "Diario de Mallorca". Ein Sprecher versicherte, dass die überwiegende Mehrheit der Lastwagenfahrer wieder normal ihrer Arbeit nachgehen werde. Besonders zufrieden sei man mit der Möglichkeit, künftig Preiserhöhungen an die Kunden weiterzugeben.
Eine Normalisierung ist zudem auch bei der Versorgung mit frischem Fisch auf Mallorca zu beobachten. Nach einem dreitägigen Ausstand lieferten die Fischer wieder Ware - allerdings weniger als üblich, da einige Fischkutter wegen des schlechten Wetters nicht in See stechen konnten. /ff
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