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Mallorca bei den Tui-Frühbuchern 2025 hinter Antalya auf Platz 2

Die Proteste gegen die Auswirkungen des Massentourismus haben laut dem Konzern keine Folgen für die Reservierungen

Die Flieger der Tui nach Mallorca werden auch 2025 wieder gut ausgebucht sein..

Die Flieger der Tui nach Mallorca werden auch 2025 wieder gut ausgebucht sein.. / Christoph Schmidt/dpa

Johannes Krayer

Johannes Krayer

Einmal mehr streiten sich Mallorca und die türkische Urlaubsregion Antalya bei den Frühbuchern des deutschen Reiseveranstalters Tui um den Spitzenplatz. Und derzeit liegt die Destination im östlichen Mittelmeer vorne, wie Benjamin Jacobi, der Vorsitzende der Tui Deutschland Geschäftsführung bei einer Pressekonferenz am Donnerstag (5.12.) durchblicken ließ.

Das liege allerdings weniger an einer Schwäche der Balearen-Insel, sondern eher daran, dass Tui nach der Insolvenz des Konkurrenten FTI große Kontingente des Mitbewerbers in der Türkei übernommen hatte. Auf den Balearen waren das deutlich weniger.

Mallorca besser gebucht als im Vorjahr

Auch im Winter 2023/24 hatte Antalya bei den Frühbuchern vor Mallorca gelegen, das Bild wandelte sich dann allerdings noch im Frühjahr. Auf den Plätzen 3 bis 5 stehen drei griechische Inseln. In absoluten Zahlen allerdings sei Mallorca zum jetzigen Zeitpunkt besser gebucht als im Vorjahr, hieß es im Rahmen der Pressekonferenz.

Die Proteste gegen den Massentourismus und seine Auswirkungen hätten bei den Buchungen keinerlei Effekte, sagte Tui-Sprecher Aage Dünhaupt bei der Veranstaltung. Er führt das darauf zurück, dass die typischen Pauschalurlauber der Tui nicht diejenigen seien, an denen sich die Demonstranten störten. "Aus unserer Sicht ist das eine Urlaubsform, die für das lokale Umfeld gut planbar und annehmbar ist."

Tui will weiterhin Beitrag zur Linderung der Wohnungsnot leisten

Deshalb könnten Pauschalurlauber auch nicht mit dem dringendsten Problem auf der Insel, der Wohnungsnot, in Bezug gesetzt werden. Darüber hinaus versuche die Tui weiterhin, mit den lokalen Entscheidungsträgern auf den Balearen ins Gespräch zu kommen, um sich an der Linderung der Wohnungsproblematik zu beteiligen. Sichtbare Fortschritte gibt es auf diesem Gebiet allerdings noch nicht.

Bereits im Frühjahr hatte CEO Sebastian Ebel in einem Interview mit der MZ verraten, dass die Tui sich vorstellen könnte, auf Mallorca Wohnraum für die eigenen Mitarbeiter, aber auch für andere von der Wohnungsnot betroffene Personen auf der Insel zu errichten.

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