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Studentenprotest gegen Airbnb-Lehrgang an der Balearen-Universität

Der Lehrgang soll dazu beitragen, dass Ferienunterkünfte besser vermarktet werden

Wohnungsnot auf Mallorca: Protest an der Uni gegen den geplanten Airbnb-Lehrgang

Guillem Bosch

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Rund 30 Studenten haben am Donnerstagabend (20.2.) gegen einen Lehrgang an der Universität der Balearen (UIB) protestiert. An der Universität werden Fachleute für die Arbeit bei Vermietungsplattformen wie Airbnb oder Booking ausgebildet. Die von der Plattform "Wohnraumgewerkschaft von Palma" organisierte Demonstration begann an der Metrostation der Universität und zog bis zur Fakultät für Tourismus, an der die kritisierte akademische Ausbildung stattfindet. Die jungen Protestierenden haben die UIB sowie den Leiter des Kurses, Tolo Deyà, beschuldigt, „einen Kurs zur Professionalisierung der touristischen Vermietung zu unterrichten, obwohl dieser negative Konsequenzen für uns hat“.

Breites Feld an beruflichen Möglichkeiten

Der Lehrgang umfasst insgesamt 100 Unterrichtsstunden und zielt darauf ab, „Eigentümer, Vermittler und Fachleute auszubilden, die an der Arbeit in diesen Touristenunterkünften beteiligt sind“. Der Kurs bietet den Studierenden dabei ein breites Feld an beruflichen Möglichkeiten: Darunter die direkte Verwaltung von Ferienunterkünften, das Marketing dieser Angebote oder der direkte Einstieg bei Tourismusagenturen wie Airbnb und Booking.

Speziell ausgebildete Fachleute seien erforderlich

In der Begründung für die Einrichtung eines solchen Lehrgangs heißt es, dass „dieser Sektor der Tourismusindustrie von zentraler Bedeutung ist, um die Authentizität des lokalen Lebens hier auf Mallorca zu erhalten“. Eine weitere Begründung sei, dass durch „den zunehmenden Wettbewerb, das veränderte Verbraucherverhalten und das Aufkommen neuer Vermarktungsmodelle die Verwaltung von Ferienunterkünften zunehmend ein hohes Maß an Wissen und eine spezielle Ausbildung erfordert“.

Ein weiterer Aspekt, mit dem die UIB den Lehrgang vermarktet, ist die Tatsache, dass „in den letzten Jahren die touristische Nutzung von Immobilien, Grundstücken und Häusern in Anzahl, Qualität und Komplexität zugenommen hat“. Eine adäquate Schulung sei daher unerlässlich, um die Herausforderungen zu bewältigen, denen sich der Sektor der Ferienvermietung in den kommenden Jahren stellen muss.

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