Iberostar hat die Unternehmensnachfolge weitgehend geregelt
Zwei Töchter stehen bereits mit an der Spitze der Hotelkette

Iberostar-Präsident Miquel Fluxà mit seinen Töchtern und Vizepräsidentinnen Gloria (li.) und Sabina. / Iberostar
Die großen Hotelketten auf Mallorca sind mächtig und weltweit aktiv – und ihr Vermächtnis wandert von einer Generation in die nächste, wobei die Kontrolle stets in der Familie zu bleiben scheint. Meliá, Riu, Iberostar und Barceló gehören europaweit zu den ganz Großen ihrer Branche. Beispiel Iberostar:
Die Hotelkette geht aus einer Dynastie von Unternehmern hervor, deren Gründervater der 1877 der Schuhhersteller Antonio Fluxá in Inca war. Das Tourismusgeschäft erschlossen sein Sohn Lorenzo Fluxá und dessen Sohn Miquel Fluxá Rosselló, zunächst mit dem 1956 erworbenen Reiseveranstalter Veijes Iberia und ab Mitte der 80er-Jahre dann mit den ersten Iberostar-Hotels.
Der mit der Deutschen Sabina Thienemann verheiratete Miguel Fluxá ist heute 86 Jahre alt, und die Unternehmensübernahme durch die vierte Generation scheint eingefädelt. Die beiden Töchter Sabina Fluxá Thienemann und Gloria Fluxá Thienemann traten bereits 2005 in das Unternehmen ein und sind nun beide Vizepräsidentinnen: die 44-jährige Sabina Fluxá als Geschäftsführerin, und die 43-jährige Gloria Fluxá als Verantwortliche für die Nachhaltigkeitsprojekte.
Abonnieren, um zu lesen
- Streiks bei Lufthansa und Eurowings: Ist Ihr Mallorca-Flug betroffen?
- Erste Folge von 'Zwischen Meer und Maloche': So viel hat Mallorca-Gastronomin Krümel als Ablösesumme für das 'Schatzi' gezahlt
- Wetter auf Mallorca: Der Frühling nimmt schon wieder an Fahrt auf
- Temperatursturz, Warnstufen und dann kommt der Frühling auf Mallorca zurück
- Mit Til Schweiger, Jan Josef Liefer, Anna Loos, Herbert Knaup und Ellen von Unwerth: Großer Bahnhof bei den Jacobys auf Mallorca
- Mehr Regen, weniger Wasser: Reserven auf Mallorca sinken im März
- Casting für Modenschau auf Mallorca: Gesucht werden Teilnehmer von 16 bis 80 Jahren
- Umweltschützer warnen vor Folgen der Steinmännchen auf Mallorca: „Fürs Foto vergessen die Menschen alles“

