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Termin für neue Demonstration gegen Folgen des Massentourismus auf Mallorca steht

Im Juni wollen zahlreiche Organisationen gegen die Überfüllung der Insel sowie die prekären Arbeitsbedingungen im Tourismus protestieren

Die Aktivisten in Barcelona bei der Vorbereitung der Demonstration im Juni.

Die Aktivisten in Barcelona bei der Vorbereitung der Demonstration im Juni. / Menys turisme, més vida

Johannes Krayer

Johannes Krayer

Am 15. Juni soll es auf Mallorca und an vielen anderen südeuropäischen Orten eine Demonstration gegen die Überfüllung von touristisch beliebten Gebieten geben. Das hat ein Treffen von Aktivisten aus Städten wie Venedig, Bilbao, Barcelona, Lissabon, Neapel, San Sebastián oder auch Palma am Wochenende (25.-27.4.) in Barcelona ergeben. Auf Mallorca wird einmal mehr die Plattform "Menys turisme, més vida" (Weniger Tourismus, mehr Leben) für die Organisation vor Ort verantwortlich sein.

Zu dem Zusammenschluss gehören etwa die Umweltschutzorganisationen Gob und Fridays for future, aber auch Bürgerinitiativen wie Palma XXI oder die Tauschbörse Banc de Temps Sencelles, die im Mai 2024 die erste Großdemonstration gegen die Auswirkungen des Massentourismus auf Mallorca, vor allem die Wohnungsnot, auf die Beine gestellt hatte.

So sah es im Juli 2024 auf dem Passeig del Born in Palma aus.

So sah es im Juli 2024 auf dem Passeig del Born in Palma aus. / Menys turisme, més vida

Treffen auf Mallorca zur Vorbereitung

Diesmal soll es vor allem gegen die touristische Ausnutzung und die Überfüllung der Städte gehen. Aber auch Themen wie Wohnungsnot und prekäre Arbeitsbedingungen für die Angestellten in der Tourismusbranche sollen angeprangert werden. Um die Aktion auf Mallorca vorzubereiten, wird in den kommenden Wochen eine Versammlung abgehalten.

Bereits 2024 hatte es zwei große Demonstrationen auf Mallorca gegen die Auswirkungen des Massentourismus, allen voran die Wohnungsnot, gegeben. Zur ersten Kundgebung im Mai kamen etwa 15.000 Menschen, zur zweiten im Juli waren es zwischen 20.000 (Schätzung der Polizei) und 50.000 (Schätzung der Organisatoren).

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