Das sind die Pläne für die neue Playa de Palma im Detail
Bürgermeister Jaime Martínez stellte einen Plan mit 36 Punkten vor. Die MZ fasst zusammen

Unter anderem sollen im Gebiet von Ses Fontanelles Hunderte neuer Wohnungen entstehen. / Mazmen
Die Playa de Palma auf Mallorca soll von Grund auf erneuert werden. Die entsprechenden Pläne dazu stellte Bürgermeister Jaime Martínez am Mittwoch (28.5.) der Öffentlichkeit vor. Kern der Initiative, mit der in den kommenden zehn Jahren bis zu 300 Millionen Euro investiert werden sollen, ist ein 36 Punkte umfassendes Programm.
In dessen Mittelpunkt stehen Maßnahmen in den Bereichen Nachhaltigkeit und Mobilität, aber auch die Schaffung und Erneuerung von Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie Wohnungsbau und Innovation sind Teil des Pakets. Der MZ liegt die Broschüre der Stadt Palma mit den einzelnen Projekten vor. Hier ein stichpunktartiger Überblick.
Das plant die Stadt Palma
- Umfassender Verschönerungsplan mit neuer Begrünung für die gesamte Playa de Palma in drei Phasen (Can Pastilla, Les Meravelles, S’Arenal).
- Renaturierungsprojekt mit Grünachsen und Fußwegen, unter anderem entlang der Sìquia de Sant Jordi und des Passeig Meravelles.
- Ästhetische Aufwertung der gesamten Strandpromenade unter besonderer Berücksichtigung von Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit.
- Erhalt und Renaturierung des Naturraums Es Carnatge, mit Schwerpunkt auf dem Schutz heimischer Arten, der Schaffung neuer Spazierwege und der Beseitigung von Müll.
- Renaturierung der öffentlichen Grünfläche bei „Dino Golf“, Abbau des Minigolfplatzes und mehrerer Gebäude, Umwandlung in einen Park.
- Grüner Fußgängerkorridor zwischen Playa de Palma und Es Pil·larí.
- Schutz und Aufwertung des Feuchtgebietes von Ses Fontanelles, dem letzten Sumpfgebiet von Palma.
- Grüne Lungen-Projekte: Erneuerung und Verschönerung von Parks und Waldgebieten, wie der Hundepark (Parc de Gossos), Bosc de la Ribera, Bosc de la Platja de Palma und La Porciúncula.
- Erneuerung der Regenwasserkanäle und Verbesserung der Straßenbeleuchtung entlang der Strandpromenade und der dahinter verlaufenden Parallelstraße.
- Neue Pumpstation La Ribera und Abwasserleitungen zur Kläranlage Sant Jordi mit mehr als 7 Kilometern Leitungslänge.
- Ausbau und Modernisierung der Kläranlage EDAR II mit besseren Umweltstandards.
- Neue Meerwasserentsalzungsanlage für Palma (noch in der Planungsphase).
- Neue Hauptwasserleitung bei Can Pastilla zur Modernisierung der Wasserversorgung der Umgebung.
- Umgestaltung der Plaça de les Meravelles, barrierefrei, mit neuer Vegetation, Spielbereichen und Trinkwasserbrunnen.
- Reorganisation der Plaça dels nins in Arenal mit neuer Beleuchtung, Schutz des Baumbestandes und neuen Spiel- und Freizeitbereichen.
- Neubau des Parkplatzes Les Meravelles mit 319 Stellplätzen, inklusive E-Ladestationen und Solardächern.
- Weitere neue Parkflächen beispielsweise in Ses Fontanelles, Cala Estància und an entlang der geplanten Bahnlinie Palma-Llucmajor.
- Eisenbahnlinie Palma-Llucmajor, mit mehreren Stationen an der Playa de Palma – zur besseren Anbindung für Bewohner und Pendler.
- Fuß- und Radweg zwischen Es Carnatge und Can Pastilla, landschaftlich ansprechend gestaltet.
- Erweiterung des Fahrradverleihsystems BiciPalma, 13 neue Stationen bis 2026.
- Barrierefreier grüner Korridor am Camí de les Meravelles, der Es Pil·larí mit der Küste verbindet.
- Sportanlagen auf dem Gelände des bisherigen "Dino Golf", wie Strandvolleyball- und Fußballfelder.
- Sportzentrum auf dem Gelände von Ses Fontanelles, mit Fußballplätzen.
- Neubau und Ergänzung kultureller und sportlicher Einrichtungen, dort wo Bedarf besteht.
- Provisorisches Beach-Soccer-Feld am Club Nàutic sowie Pläne für künftige Tennis- und Volleyballbereiche.
- Schaffung eines archäologischen Zentrums zur Mittelmeerkultur vergangener Jahrhunderte in Es Carnatge.
- Herrichtung von vier archäologischen Fundstätten (u.a. Son Sunyer und Sa Galera).
- Entwicklung von Ses Fontanelles mit 434 Wohnungen und 47.000 Quadratmeter Gewerbefläche, wobei das Feuchtgebiet erhalten bleiben soll.
- Bauprojekt Vista Alegre, bis zu 184 neue Wohneinheiten.
- Torre Redona: Gelände für öffentliche Einrichtungen oder zur wirtschaftlichen Nutzung.
- Erneuerung in die Jahre gekommener Hotels und anderer touristischer Unterkünfte sowie Maßnahmen gegen illegale touristische Angebote.
- Messe- und Veranstaltungszentrum in Son Ferriol, für Wirtschaft, Kultur und Gemeinschaft.
- Neuer Schulkomplex IES Son Ferriol, inklusive Infrastrukturmaßnahmen (Zufahrten, Fuß- und Radwege, Leitungsnetze).
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