2029 soll es fertig sein: So wird das neue Messegelände von Palma aussehen
Die Stadt Palma hat am Mittwoch (12.11.) den Sieger des Ideenwettbewerbs präsentiert. Gewonnen hat ein Studio aus Barcelona

Schlicht und prägnant: So wird das neue Messegelände von Palma aussehen. / Rathaus Palma
Jetzt ist es fix: Palma bekommt ein neues Messegelände und wie es aussehen wird, steht auch schon fest. Die Stadt hat am Mittwoch (12.11.) den Sieger des Ideenwettbewerbs präsentiert. Die aus Architekten, Ingenieuren und Sachverständigen der Stadt bestehende Jury entschied sich unter den 23 Einsendungen für das Projekt von Vivas Arquitectos. Das Studio ist in Barcelona beheimatet.
Im Jahr 2027 soll der Bau beginnen, zwei Jahre später soll das Messegelände fertiggestellt sein. Rund 33 Millionen Euro lässt sich die Stadt das Bauvorhaben in der Nähe des Krankenhauses Son Llàtzer kosten. Sechs Millionen Euro kommen später hinzu, um das Gebäude auszustatten. Weitere sieben Millionen Euro wird das Projekt an Steuern, Lizenzen und Versicherungen kosten.
Das Messegelände wird rund 41.000 Quadratmeter groß sein. Die Ausstellungsfläche, die in drei Räume aufgeteilt werden kann, beträgt 9.400 Quadratmeter und bietet Platz für 8.000 Menschen. Hinzu kommen ein großes Foyer, eine VIP-Area, ein eigenes Restaurant sowie ein Auditorium mit 220 Sitzplätzen. Rund 21.000 Quadratmeter sind unterirdisch vor allem als Parkfläche vorgesehen. Etwa 700 Autos sollen hier parken können.

Neues Messegelände: 9.400 Quadratmeter stehen als Ausstellungsfläche zur Verfügung. / Rathaus Palma
Den MICE-Tourismus fördern
Die Stadtverwaltung will mit dem Vorhaben ein seit längerem bestehendes Manko zu korrigieren. "Wir sind die einzige Provinzhauptstadt Spaniens ohne Messegelände", erklärte Bürgermeister Jaime Martínez. „Dieses Projekt entsteht mit einem klaren Ziel: Palma als internationale Referenz im Bereich des MICE-Tourismus zu positionieren." Das aus dem Englischen stammende Akronym steht für Meetings, Incentives (Anreizreisen), Conventions (Kongresse) und Exhibitions (Ausstellungen).
Das Messegelände werde ein Ort sein, der dafür ausgelegt ist, Branchenmessen, Kongresse, Firmenveranstaltungen, Kulturereignisse sowie Prüfungen und Auswahlverfahren auszurichten. "So wird es zur Belebung der Nebensaison und zur Schaffung von Arbeitsplätzen beitragen.“
Hinsichtlich des Gewinnerprojekts lobte der konservative Politiker und erfahrene Architekt die "Schlichtheit und Prägnanz, die sich in einer klaren Wegeführung und guten Zugänglichkeit, in einer sehr stimmig gelösten Hierarchie der Räume sowie in einem effizienten und realistischen Bausystem niederschlagen". Ebenso würdigte er die Natürlichkeit und die Einbindung in die Umgebung und die Modularität des Ausstellungs- und Außenraums, die es erlaubt, mehrere Messen/Veranstaltungen gleichzeitig auszurichten, sowie die Nachhaltigkeit der Materialien, die zum Bau verwendet werden sollen.
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