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Mallorca bleibt Spaniens Tourismusmotor: 49,5 Millionen Übernachtungen im Jahr 2025

Während britische Gäste einen Anstieg von 3,4 Prozent verzeichneten, sank die Zahl der deutschen Besucher um denselben Wert, was auf die schwächere Wirtschaftslage in Deutschland zurückzuführen sein dürfte

Gut was los war 2025 auch wieder an der Cala Agulla.

Gut was los war 2025 auch wieder an der Cala Agulla. / Nele Bendgens

Wieder ein neuer Rekord für Mallorca: Die Insel ist 2025 das wichtigste Tourismusziel Spaniens gewesen und hat rund 49,5 Millionen Übernachtungen registriert. Dabei war die Auslastung nicht überall gleich hoch. Die Gemeinde Calvià wies spanienweit die höchste durchschnittliche Belegung der Ferienunterkünfte auf – 81 Prozent über das Jahr hinweg und 82,2 Prozent an Wochenenden. Das geht aus den am Montag (26.1.) veröffentlichten Zahlen des spanischen Statistikinstituts INE hervor.

Im Dezember 2025 verzeichneten die Hotels auf den Balearen 323.934 Übernachtungen – ein Plus von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Laut INE stieg die Zahl der Gäste um zwei Prozent auf 104.589, davon 38.624 spanische Urlauber (36,9 Prozent des Gesamtaufkommens, 2,2 Prozent weniger als im Vorjahr) und 65.965 ausländische (4,7 Prozent mehr, 63 Prozent des Gesamtanteils). Der durchschnittliche Zimmerpreis auf den Balearen lag bei 130,06 Euro, 4,6 Prozent höher als im Vorjahr. Insgesamt sanken die Hotelpreise leicht um 0,5 Prozent, während die Auslastung 41,6 Prozent betrug.

Hotels haben einmal mehr die Preise erhöht

Spanienweit erreichten die Hotelübernachtungen 2025 mit 366,7 Millionen einen historischen Höchststand – ein Prozent mehr als im Jahr 2024. Während die Zahl der ausländischen Gäste um 1,6 Prozent zunahm, ging die der spanischen Besucher leicht um 0,2 Prozent zurück.

Und all das, obwohl die Hotels einmal mehr preislich angezogen haben: Der Hotelpreisindex stieg im Jahresdurchschnitt um 5,1 Prozent und lag damit weiterhin über der allgemeinen Inflationsrate. Der durchschnittliche Tagesumsatz pro belegtem Zimmer (der sogenannte ADR) betrug 127,70 Euro, der Ertrag pro verfügbarem Zimmer (RevPAR), der auch die Auslastung berücksichtigt, lag im Schnitt bei 89,70 Euro.

Dorthin zog es die meisten Gäste im Dezember

Für spanische Reisende blieben Andalusien, Katalonien und die Region Valencia die bevorzugten Ziele. Während die ersten beiden ein leichtes Wachstum (0,1 bzw. 1,2 Prozent) verzeichneten, ging die Zahl der Reisen nach Valencia um 1,7 Prozent zurück. Ausländische Besucher entschieden sich hauptsächlich für die Kanaren, die 26 Prozent aller Übernachtungen auf sich vereinten – ähnlich wie im Jahr zuvor. Danach folgten die Balearen mit 23,8 Prozent und Katalonien mit 17,9 Prozent.

Britische und deutsche Gäste verbuchten spanienweit gemeinsam 103,6 Millionen Übernachtungen, was 42,3 Prozent aller ausländischen Aufenthalte entspricht. Während die Zahl der britischen Besucher um 3,4 Prozent stieg, sank die der Deutschen um denselben Wert – ein Zeichen der schwächeren Wirtschaftslage in Deutschland.

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