Kampf gegen illegale Ferienvermietung: Mallorca verzeichnet deutlichen Rückgang touristischer Unterkünfte
Der Rückgang der Ferienwohnungen auf Mallorca betrifft besonders Palma, wo die Zahl der Angebote um 55,3 Prozent gesunken ist, wie Daten des spanischen Statistikamts zeigen

Pollença ist die Gemeinde mit den meisten Ferienunterkünften. / Rathaus Pollença
Der Kampf gegen die illegale Ferienvermietung auf Mallorca zeigt Wirkung. Daten des spanischen Statistikamts (INE) zufolge hat es einen deutlichen Rückgang bei der Anzahl der touristischen Unterkünfte gegeben, die auf Plattformen wie Airbnb oder Booking angeboten werden. Die Statistik vergleicht dabei die Daten von November 2024 mit November 2025.
Besonders stark ist der Rückgang in Palma, wo sowohl absolut als auch relativ der stärkste Rückgang verzeichnet wurde. Während hier im November 2024 noch 1.006 Ferienimmobilien angeboten wurden, waren es ein Jahr später nur noch 450 - ein Rückgang um 55,3 Prozent.
Pollença weiter Gemeinde mit den meisten Ferienimmobilien
Die Gemeinde mit den meisten Ferienimmobilien bleibt derweil Pollença, auch wenn hier ebenfalls ein Rückgang festgestellt wurde. 2024 gab es hier noch 2.627 touristische Vermietungen, im vergangenen November sank die Zahl auf 2.385. Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich in Alcúdia, wo die inserierten Ferienwohnungen von 1.647 auf 1.464 zurückgingen. In der bei Deutschen beliebten Gemeinde Santanyí im Südosten der Insel sank die Zahl von 1.123 auf 967.
Auch in der Tramuntana geht das Angebot zurück. In Deià zählte das INE im November 2025 insgesamt 75 inserierte Ferienwohnungen gegenüber 95 ein Jahr zuvor. In Valldemossa ging die Zahl der inserierten Immobilien von 99 auf 82 zurück.
Búger bleibt derweil die Gemeinde mit dem höchsten Anteil an Ferienimmobilien. 19,9 Prozent aller Häuser in dem Dörfchen im Norden der Insel werden touristisch vermietet. Hier gibt es 177 Ferienimmobilien.
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