Ausschreibung in der Schlussphase: Findet sich doch noch ein Betreiber für die Playa de Palma?
Das Rathaus Palma vergibt die Konzessionen für fünf Strände, wobei die Qualität der Projekte, die Nachhaltigkeit sowie technologische Lösungen berücksichtigt werden, inklusive Online-Reservierung ab 2027

Patrick Schirmer Sastre
Der Wettbewerb um die Vergabe der Strandkonzessionen in Palma befindet sich in der Schlussphase. Nach mehreren Monaten, in denen die fünf Strände im Stadtgebiet quasi sich selbst überlassen wurden, will das Rathaus in Kürze entscheiden, wer ab 1.April für Reinigung, Instandhaltung, Barrierefreiheit sowie die Bewirtschaftung von Liegen und Sonnenschirmen verantwortlich ist.
Im Gegensatz zu den vergangenen 29 Jahren, in denen sich ein einziges Unternehmen, Mar de Mallorca, um die Bewirtschaftung der fünf Strände kümmerte, werden diese nun einzeln ausgeschrieben. Für drei Strände gibt es jeweils zwei Bewerber, für die anderen beiden Strände jeweils einen. Es gilt als wahrscheinlich, dass in diesen letzteren Fällen die Bewerber den Zuschlag bekommen.
Die Bewerber
Das sind die Unternehmen, die um die Bewirtschaftung der Strände konkurrieren:
- Playa de Palma: Marportsunbeach Mallorca und Kazan Servicios
- Cala Major: Beach i Oci und Kazan Servicios
- Cala Estància: Playa Ivi Mar und Marportsunbeach Mallorca
- Can Pere Antoni: Marportsunbeach Mallorca
- Ciutat Jardí: Spago Mallorca Real Estate
Bei der Bewertung der Projekte hat das Rathaus Qualität, Nachhaltigkeit (Reinigung und Abfallsammlung) sowie technologische Lösungen berücksichtigt, denn ab 2027 müssen die Konzessionäre einen Online-Reservierungsservice für Liegen anbieten, um die Auslastung besser kontrollieren zu können. Im Fall der Playa de Palma ist der künftige Betreiber zudem verpflichtet, die 60 Beschäftigten des bisherigen Betreibers Mar de Mallorca zu übernehmen.
Höhere Preise
Das Rathaus Palma hatte den Betrieb der fünf Strände Ende vergangenen Jahres ausgeschrieben, nachdem die Konzession an Mar de Mallorca mehrere Male verlängert wurde. Für Aufsehen sorgte bei Bekanntgabe der Bedingungen, dass die Stadt eine teilweise deutliche Anhebung der Preise für die Dienstleistungen vorsieht. Dies sorgte für Kritik von Umwelt- und Verbraucherschützern.
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