Diese acht Stände im Mercat de l’Olivar gehören jetzt zu Palmas Traditionsgeschäften
Acht Stände im Mercat de l’Olivar sind von der Stadt Palma in die offizielle Liste der Traditionsgeschäfte aufgenommen worden. Geehrt wurden Betriebe, die seit mehr als 75 Jahren bestehen und als fester Bestandteil des traditionellen Handels gelten

Übergabe der Plakette an traditionsreiche Stände im Mercat de l'Olivar. / G. Bosch
Mehrere traditionsreiche Stände im Mercat de l’Olivar sind von Rathaus Palma in die offizielle Liste der traditionsreichen Geschäfte der Stadt aufgenommen worden. Vertreter verschiedener Institutionen überreichten am Donnerstag (5.3.) Plaketten an jene Betriebe, die seit mehr als 75 Jahren bestehen und als fester Bestandteil des traditionellen Handels in Palma gelten. Während eines Rundgangs durch den Markt sprachen die Vertreter mit den Händlern über die Geschichte und den Alltag ihrer Betriebe.
Die ausgezeichneten Stände
Folgende Stände wurden in die Liste aufgenommen:
- Can Jaume Artesans (Fleisch)
- Pescados Marilén (Fisch)
- Xarcuteria Creus (Wurstwaren)
- Carnicería Miquel Sastre (Fleisch)
- Fruits Secs Can Gelabert (Trockenfrüchte)
- Fruiteria Miquel Gelabert (Obst und Gemüse)
- Xarcuteria La Preferida (Wurstwaren)
- Peixos Teresa (Fisch)
Der Mercat de l’Olivar besteht seit 1951 und gilt weiterhin als einer der wichtigen Bezugspunkte für lokale Produkte in Palma. Trotz des starken Wandels des Marktes, in dem immer mehr an Urlauber ausgerichtete Foodstände zu finden sind, haben sich einige traditionelle Stände gehalten. Peixos Teresa etwa wird von Pep Conill in dritter Generation geführt. Conill erklärte den Vertretern der Institutionen, dass seine Großeltern das Geschäft aufgebaut hatten. Sein Großvater fuhr mit einem kleinen Boot zum Fischen hinaus, während seine Großmutter am Stand die Kunden bediente. Später übernahmen seine Eltern den Betrieb, und seit der Pensionierung seiner Mutter führt er das Geschäft weiter.
Das ist die Liste der Traditionsgeschäfte
Die Stadt Palma erstellte die Liste der besonders schützenswerten Geschäfte erstmals im Januar 2018. Mit der Aktion wollte man dem Ladensterben entgegentreten, dass schon damals die Stadt erfasst hatte. Zu den Kriterien für die Aufnahme in die Liste gehört, ob sie (1) älter als 75 Jahre sind, (2) ein kommerzielles, historisches, soziales oder materielles Alleinstellungsmerkmal haben oder (3) denkmalgeschützte Elemente enthalten.
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