Upgrade für Santanyí: Das plant der Inselrat an Verbesserungen für die Urlauber
Der Inselrat von Mallorca investiert in fünf Projekte für die Gemeinde im Südosten der Insel. Geplant sind unter anderem Verbesserungen in Cala d’Or und Portopetro

Blick auf Cala d'Or. / DM
Der Inselrat von Mallorca wird 1,5 Millionen Euro in die Gemeinde von Santanyí investieren, mit denen mehrere Projekte finanziert werden sollen. Tourismusdezernent Guillem Ginard hat die Pläne am Freitag (13.3.) im Rahmen eines Ortsbesuchs angekündigt, den er unter anderem in Begleitung des Dezernenten für Nachhaltigkeit Pedro Mas und Santanyís Bürgermeisterin Maria Pons absolvierte.
Ginard betonte die Wichtigkeit, in Infrastrukturen zu investieren, die sowohl die Erfahrung der Urlauber als auch die Lebensqualität der Einwohner verbessern. „Unser Ziel ist es, weiterhin auf ein nachhaltigeres, geordneteres Tourismusmodell hinzuarbeiten, das Vorteile für die Gemeinden schafft“, erklärte er. Der Tourismusdezernent hat den Besuch in der Gemeinde auch genutzt, um ein Treffen mit den Vertretern des Hotelierverbands von Santanyí abzuhalten.
Drei Projekte zur Verbesserung der touristischen Infrastrukturen
Derzeit entwickelt Santanyí drei Maßnahmen, die mit Eigenmitteln des Inselrats über das Konsortium Bolsa de Alojamientos Turísticos (CBAT) finanziert werden: die Verbesserung des multifunktionalen Gebäudes von Cala d’Or mit einem Budget von 500.000 Euro, die Schaffung des Parkplatzes Cristòfol Colom in Portopetro mit einer Investition von mehr als 680.000 Euro sowie den Radweg, der Calonge mit Cala Ferrera verbinden wird und mit 300.000 Euro veranschlagt ist.
Das Gebäude Cala d’Or, das sich die Delegation des Inselrats bei ihrem Besuch aus der Nähe ansah, soll dazu beitragen, die Gemeinden mit moderneren und funktionaleren Infrastrukturen auszustatten.
Schnorchelrouten und barrierefreie Strände
Parallel dazu hat die Gemeinde zwei weitere Projekte zur Verbesserung des Tourismus entwickelt, die durch den Aufruf zu Beihilfen für Gemeinden finanziert wurden und mehr als 30.000 Euro kosten. Einerseits wurden damit Schnorchelrouten und -führer geschaffen, um die Küste aufzuwerten und das touristische Angebot auszubauen.
Andererseits hat die Gemeinde vier barrierefreie Plattformen an den Stränden Sa Font de N’Alis, Cala Gran, Cala Llombards und Cala Santanyí installiert. Diese Plattformen sollen komfortablere und sicherere Aufenthaltsbereiche für Personen mit eingeschränkter Mobilität, Familien mit Kindern, ältere Menschen und andere Besucher bieten, die diese Art von Infrastruktur benötigen. /bro
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