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Nach Sperrung des spanischen Luftraums für Militärflugzeuge: Sind nun auch Mallorca-Flüge betroffen?

Laut Flugsicherheitsbehörden sollen Linienflüge nicht von der Sperre betroffen sein

Kurz vor Ostern: So sieht es Ende März am Flughafen Mallorca aus

Sarah López

Redaktion DM

Redaktion DM

Nachdem die spanische Regierung den Luftraum des Landes für alle Flugzeuge gesperrt hat, die mit dem Krieg der USA und Israels gegen den Iran in Verbindung stehen, können Urlauber aufatmen: Kommerzielle Flüge sind von der Sperrung nämlich ausgenommen, heißt es von der Flugsicherheitsbehörden. Fluggesellschaften und Passagiere können also weltweit weiterhin ohne Problem nach Mallorca reisen.

Spanien will Krieg nicht unterstützen

Diese Maßnahme zur Sperrung des spanischen Luftraums für Militärflugzeuge "ist Teil der Entscheidung der spanischen Regierung, sich an diesem einseitig begonnenen Krieg, der gegen das Völkerrecht verstößt, nicht zu beteiligen und ihn nicht zu unterstützen", erklärte der stellvertretende Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Carlos Cuerpo im Interview des Radiosenders "Cadena Ser". Das Verbot betreffe nicht nur Starts von spanischem Boden, sondern auch den Überflug militärischer Flugzeuge, die etwa von Stützpunkten in Großbritannien oder Frankreich aus operieren, hatten zuvor die Zeitung "El País" und die Nachrichtenagentur Europa Press unter Berufung auf die linksgerichtete Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez berichtet.

Darüber hinaus hat Spanien die Nutzung der Militärstützpunkte Rota und Morón für diese Operationen untersagt. Diese Entscheidung steht im Einklang mit der Haltung der Regierung, die den Krieg im Iran klar ablehnt und versucht, jegliche direkte Beteiligung an dem Konflikt zu vermeiden.

Linienflüge nicht betroffen

In der Praxis bedeutet das also, dass der Linienflugverkehr am Flughafen Palma völlig normal weiter läuft. Zu Flugannulierungen oder Beeinträchtigungen soll es aufgrund der Entscheidung nicht kommen. Besonders vor Beginn der Hochsaison auf der Insel wird das viele Urlauber aufatmen lassen.

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