"Die Mauer kehrt auf jeden Fall zurück": Wie es mit den Bauarbeiten an der Playa de Palma weitergeht
Die Renovierungsarbeiten dauern wohl etwas länger als geplant. Zudem steht bereits eine Verschönerung im Raum

So ist der Stand beim Kult-Mäuerchen an der Playa de Palma / Nele Bendgens
Die Saison an der Playa de Palma geht langsam los. Am Donnerstag (2.4.) feiert der Megapark Soft Opening, bereits am Mittwoch (1.4.) läutete die Qualitätsoffensive Palma Beach mit der jährlichen Pressekonferenz die Urlaubszeit 2026 ein. Dabei ging es auch um die Bauarbeiten an der liebsten Feiermeile der Deutschen.
"Die Mauer kehrt zurück", versicherte Juanmi Ferrer, Chef des Unternehmerverbands CAEB und Mitbegründer von Palma Beach. In welcher Form ist aber noch nicht bekannt. Im Zuge der Renovierungsarbeiten an der Kanalisation und der Straßenbeleuchtung in den vergangenen Jahren musste das Mäuerchen Stück für Stück abgerissen werden. Diese Arbeiten sind nun in den letzten Zügen. Gebaut wird von beiden Seiten, sprich von Arenal und von Can Pastilla aus. Man trifft sich letztlich beim Park zwischen den Balnearios 8 und 9.
Die Arbeiten dauern länger
"Das Rathaus Palma hat uns eigentlich versprochen, dass die oberirdischen Arbeiten am 30. April vollendet sind", sagte Pedro Marin, Chef des Hotelierverbands Playa de Palma. "Am 15. Mai sollten die unterirdischen Arbeiten an der Kanalisation abgeschlossen sein." Eigentlich. Denn im Anschluss an die Pressekonferenz traf sich Marin mit Verantwortlichen der Stadt, um die Lage zu besprechen. "Das Rathaus meinte, die Renovierung dauert länger als geplant. Wir sind natürlich dagegen, dass während der Saison gebaut wird."
Die Stadt dachte daran, die Fristen bis zum 15. Mai für die oberirdischen und bis zum 30. Juni für die unterirdischen Arbeiten zu verlängern. Es bleibt abzuwarten, ob der Einspruch der Hoteliers Wirkung zeigt. Im Anschluss an die Arbeiten wird das Mäuerchen vorerst wieder errichtet. "Es kommt in vorgefertigten Zementblöcken, die etwas schmaler als der Vorgänger sind", sagte Marin. Nicht nur als Sitzgelegenheit, sondern vor allem als Sandfänger bei Wind sei die Mauer wichtig. "Diesen Winter war es sehr kalt und stürmisch. Der Sand lag mitunter in der zweiten Meereslinie", so der Verbandspräsident.
Wann die Playa verschönert wird
Wobei unklar ist, ob die neuen Zementblöcke eine langfristige Lösung sind. Wahrscheinlich eher nicht. Noch in diesem Jahr schreibt die Stadt neue Verschönerungsarbeiten für die erste Meereslinie aus, die dann offiziell Paseo Playa de Palma heißen soll. "Das Projekt basiert auf den Erkenntnissen, die das Architekturbüro Landlab ausgearbeitet hat", sagte Marin. Im Oktober 2027 sollen die Arbeiten starten. Angedacht ist, die Strandpromenade etwas natürlicher zu machen. Ginge es nach den Palma-Beach-Bossen, wird die Zementmauer dann durch eine beleuchtete Marès-Steinmauer ersetzt.
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