Schubsen und Schläge mit dem Stock: Die Nationalpolizei und die Demonstranten geraten beim Protest gegen das Tourismusmodell auf Mallorca aneinander

Johannes Krayer

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Schubsen und Schläge mit dem Stock: Die Nationalpolizei und die Demonstranten geraten beim Protest gegen das Tourismusmodell auf Mallorca aneinander

Unschöne Szenen bei der eigentlich friedlichen Demonstration gegen die Auswirkungen des Massentourismus auf Mallorca am Sonntagabend (26.7.). Beamte der Nationalpolizei hatten die Zugänge zum Veranstaltungsort Ses Voltes gesperrt, um die Sicherheit der Anwesenden zu garantieren. Allerdings war der Ort unterhalb der Kathedrale noch kaum gefüllt, als die Absperrungen aufgebaut wurden.

Die Tausenden Demonstranten, die auf der Stadtmauer warteten, um nach Ses Voltes hinunterzugehen, verschafften sich schließlich mit Gewalt Zugang nach unten. Sie lieferten sich mit mehreren Beamten der Nationalpolizei Handgreiflichkeiten, die Polizisten griffen hart durch und setzten auch ihre Schlagstöcke ein.

Die Demonstranten skandierten "Volem passar" (Lasst uns durch), die Stimmung war feindselig. Schließlich zogen die Beamten ab und ließen die Demonstranten nach unten, um das Abschlussmanifest der Demo zu hören, zu der nach Angaben der Veranstalter 70.000 Menschen gekommen waren. Die Polizei sprach von rund 25.000 Teilnehmern. Mehr Informationen

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