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Spannungen im Nahen Osten führen zu mehr Mallorca-Buchungen bei Eurowings

Gestiegene Treibstoffpreise und deutsche Luftverkehrsabgaben belasten allerdings das Geschäftsergebnis der Airline

Mallorca war aufgrund der schwierigen Lage im Nahen Osten wieder ein sicherer Hafen für Eurowings.

Mallorca war aufgrund der schwierigen Lage im Nahen Osten wieder ein sicherer Hafen für Eurowings. / Eurowings

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Johannes Krayer

Johannes Krayer

Gute Buchungszahlen für Mallorca: Die Airline Eurowings hat die anhaltenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten hautnah miterlebt und einen deutlichen Nachfrageschub für Ziele im westlichen Mittelmeerraum festgestellt, darunter vor allem nach Mallorca.

Speziell im zweiten Quartal gab es deutlich höhere Buchungszahlen in die Ziele fernab vom Nahen Osten. Eurowings hat auch die Präsenz am Flughafen Berlin Brandenburg ausgebaut und fliegt nun im Sommer rund 50 Ziele an. Neu angebunden wurden unter anderem London, Lissabon, Sarajevo und ab November dann Rom.

Mehr als zehn Millionen Kunden

Angestiegen ist auch die Auslastung der Flugzeuge, die im Durchschnitt bei 85,3 Prozent lag. Allerdings führt Eurowings keinen Vergleichswert auf. Mehr als zehn Millionen Kunden haben sich in den ersten sechs Monaten für eine Buchung mit Eurowings entschieden.

Die rund 75.000 Flüge waren mit einer Regelmäßigkeit von annähernd 99 Prozent unterwegs. Gute Noten erzielte auch die Kundenzufriedenheit, die mit dem sogenannten Net Promoter Score bei 47 lag - laut Eurowings ein hoher Vergleichswert in der Branche.

Schwieriges Geschäftsumfeld

Die höheren Treibstoffpreise gingen aber auch an der Airline, die zur Lufthansa Group gehört, nicht spurlos vorbei. Insgesamt wurde ein Minus von 252 Millionen Euro eingefahren im Geschäftsfeld Eurowings und der Beteiligung an SunExpress.

Eurowings schiebt die Verluste auch auf die gestiegenen Steuern und Gebühren am Luftverkehrsstandort Deutschland. Für das zweite Halbjahr hofft die Airline auf Besserung, da die Hauptreisezeit zwischen Juni und Oktober fällt.

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