Schlaganfall-Alarmprotokoll in der Clínica Rotger und im Hospital Quirónsalud Palmaplanas: Ein Notfallprotokoll, das Leben rettet
Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute: Entscheidend ist, sofort ein Krankenhaus mit einem rund um die Uhr (24/7) verfügbaren Schlaganfall-Alarmprotokoll aufzusuchen. Das seit 2018 bestehende Protokoll der Clínica Rotger und des Hospital Quirónsalud Palmaplanas optimiert die Reaktionszeiten und hat sehr gute Ergebnisse bei der Genesung der Patienten erzielt

Ansicht der Clínica Rotger in Palma. / Quirón Salud
Der Schlaganfall ist die häufigste Ursache für medizinisch bedingte Behinderungen und eine der Haupttodesursachen bei Erwachsenen. Bei diesem zerebrovaskulären Ereignis, bei dem eine mangelnde Durchblutung innerhalb weniger Minuten Hirngewebe zerstört, ist eine schnelle Reaktion entscheidend für das Überleben und die Genesung des Patienten.
Seit 2018 halten die Clínica Rotger und das Hospital Quirónsalud Palmaplanas das Schlaganfall-Alarmprotokoll „Código Ictus“ durchgehend rund um die Uhr (24/7) bereit. In diesem Zeitraum wurde das Protokoll mehr als 1.300 Mal aktiviert und es wurden über 160 mechanische Thrombektomien durchgeführt. Bei 25 Prozent dieser Eingriffe erfolgte zusätzlich eine intravenöse Fibrinolyse (Bridging-Therapie).

Hospital Quirónsalud Palmaplanas / Quirónsalud
Darüber hinaus hat dieses Protokoll die sogenannten Tür-zu-Nadel-Zeiten verbessert, also die Zeitspanne zwischen der Ankunft des Patienten in der Notaufnahme und der intravenösen Verabreichung eines Medikaments zur Auflösung des Blutgerinnsels. Der Zugang zu Krankenhäusern mit einem Schlaganfall-Alarmprotokoll ermöglicht eine schnelle Behandlung und kann bei rechtzeitig versorgten Patienten schwere Folgeschäden um bis zu 90 Prozent und die Sterblichkeit um 25 Prozent reduzieren.
Der Zugang zu Krankenhäusern mit einem Schlaganfall-Alarmprotokoll ermöglicht eine schnelle Behandlung und kann bei rechtzeitig versorgten Patienten schwere Folgeschäden um bis zu 90 Prozent und die Sterblichkeit
um 25 Prozent reduzieren.
Das Protokoll sorgt für die koordinierte Aktivierung der Teams aus Neurologie, Radiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Pflege. Zunächst erfolgt eine schnelle Untersuchung mittels Computertomografie (CT) des Gehirns oder Magnetresonanztomografie (MRT). Auf dieser Grundlage entscheiden die Spezialisten, ob der Patient eine intravenöse Fibrinolyse oder eine mechanische Thrombektomie benötigt. Bei Letzterer handelt es sich um ein minimalinvasives Verfahren, bei dem interventionelle Radiologen das Blutgerinnsel mithilfe eines Katheters entfernen.

Durchführung einer mechanischen Thrombektomie. / Quirónsalud
Entscheidend ist es, Warnzeichen wie einen herabhängenden Mundwinkel, einen Kraftverlust in einem Arm oder Bein, Sprachstörungen oder einen plötzlichen Verlust des Sehvermögens und des Gleichgewichts zu erkennen und umgehend ein Krankenhaus aufzusuchen, in dem dieses Notfallprotokoll zur Verfügung steht.
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