„Hinter Erektionsproblemen können sich schwerwiegende Gesundheitsrisiken verbergen“
Dr. Pedro Álvarez, Facharzt für Urologie und Andrologie, bietet in der Fachambulanz für Andrologie bei Juaneda Hospitales eine individuelle und umfassende Patientenversorgung

Dr. Pedro Álvarez, Facharzt für Urologie und Experte für Andrologie an den Juaneda-Krankenhäusern / Juaneda Hospitales
Erektile Dysfunktion kommt häufiger vor, als man denkt, und obwohl sie oftmals Anlass zur Sorge gibt, kann sie in den meisten Fällen gut behandelt werden – wenn man die richtigen Maßnahmen ergreift. Dr. Pedro Álvarez, Facharzt für Urologie und Spezialist für Andrologie, bietet in der Clínica Juaneda der Klinikgruppe Juaneda Hospitales die neusten Diagnose- und Behandlungsverfahren für dieses Leiden an.
„Die Urologie“, erklärt Dr. Álvarez, „ist das Fachgebiet für den gesamten Harntrakt bei Männern wie Frauen. Innerhalb der Urologie gibt es eine Spezialisierung: die Andrologie, bei der es um die sexuelle und reproduktive Gesundheit des Mannes geht – also nicht nur um Erektionsprobleme.“ Viele Patienten empfinden Scham und zögern daher, den entscheidenden Schritt zum Arzt zu gehen, um eine Lösung zu finden und auch andere gesundheitliche Probleme auszuschließen.
Patienten mit erektiler Dysfunktion sollten aber verinnerlichen, „dass sie sich nicht mit dem Problem abfinden müssen, sondern dass es Lösungen für jeden einzelnen Fall gibt“, so Dr. Pedro Álvarez.
„Bei der Andrologie geht es auch um die Diagnose und Behandlung von Ejakulationsstörungen, eingeschränkter Fruchtbarkeit, Testosteronmangel (Hypogonadismus), sexuell übertragbarer Krankheiten und morphologischer oder anatomischer Veränderungen wie beispielsweise die Varikozele. Zudem ist eine Abklärung dieser gesundheitlichen Probleme sehr wichtig, denn sie können die Spitze des Eisbergs von schwerwiegenderen Erkrankungen sein.“
Ursachen für erektile Dysfunktion können unter anderem „kardiovaskuläre, stoffwechselbedingte oder hormonelle Probleme“ sein. Lösungsvorschläge für sexuelle Probleme des Mannes sollten erst nach einem umfassenden Gesundheitscheck erfolgen, denn es ist entscheidend, zu wissen, was dahintersteckt“, so der Urologe.

Dr. Pedro Álvarez: „Wir möchten, dass sich der Patient wohlfühlt, gehört wird, in einer sicheren und vertrauensvollen Umgebung, und dass er sieht, dass wir seine Probleme verstehen.“ / Juaneda Hospitales
Dr. Álvarez betont auch die Bedeutung der emotionalen Verfassung: „In unserer Gesellschaft wächst das Bewusstsein, wie wichtig mentale Gesundheit ist, und wir müssen dem mit dem entsprechenden Ernst begegnen und verstehen, dass dieses Leiden oftmals zu schwerwiegenden Beeinträchtigungen der psychischen und mentalen Gesundheit führt. Aber Verstehen allein reicht nicht aus: Wir müssen diesen Aspekt bei der Behandlung mit einbeziehen und wirklich angehen.
„In der Abteilung für Andrologie bei Juaneda Hospitales sind wir sensibilisiert für die menschliche Komponente, die unsere Patienten mitbringen. Manche haben Hemmungen oder Zweifel, und wir möchten, dass sie sich vom ersten Moment an mit offenen Ohren empfangen und gut aufgehoben fühlen. Wir bieten eine Atmosphäre des Vertrauens und der Sicherheit, sprechen die jeweilige Sprache der Patienten und haben Verständnis für ihre Probleme“, betont der Arzt.
Eine eigene Abteilung für Andrologie ist wichtig, da „wir dadurch ein spezialisiertes Team und die neueste Technologie haben, um jeden Fall umfassend und individuell zu untersuchen. Ich möchte auch betonen“, so der Spezialist, „dass man nicht erst warten muss, bis die Erektion völlig ausbleibt, um den Rat eines Arztes in Anspruch zu nehmen. Der richtige Moment ist, wenn die ersten Bedenken und Zweifel hinsichtlich der sexuellen Funktionsfähigkeit aufkommen.“
Was genau ist erektile Dysfunktion?
„Erektile Dysfunktion“, erläutert Dr. Álvarez, „ist eine Beeinträchtigung der Peniserektion in dem Maße, dass der Patient nicht in der Lage ist, eine Erektion zu erlangen bzw. aufrechtzuerhalten, sodass kein befriedigender Geschlechtsverkehr möglich ist.“
Allgemein hat sich die Sicht auf das Problem unter den Männern verändert. „Während es früher üblich war, dass solche Probleme verschwiegen und verheimlicht wurden, ist heute die Hemmschwelle, einen Spezialisten aufzusuchen, über das Problem zu reden und eine Lösung zu suchen, geringer. Betroffenen wird zunehmend bewusst, dass sie sich nicht mit diesem Leiden abfinden müssen, weil es medizinische Heilmethoden dafür gibt.“
Außerdem hat sich die Wahrnehmung gewandelt: „Zwar sind die meisten Betroffenen einer erektilen Dysfunktion Männer im fortgeschrittenen Alter, dennoch gibt es auch immer mehr junge Männer, die unsere Praxis aufsuchen. Meist hat dies mit Alkohol-, Tabak- oder Drogenmissbrauch zu tun, aber auch mit dem Einfluss von Pornografie und der Vorstellung sexueller Beziehungen, die in den sozialen Netzwerken kursieren. Zudem sollten wir nicht automatisch von psychischen Ursachen ausgehen, sondern zunächst genau abklären, woran es liegen könnte.“
„Zu diesem Zweck“, so Dr. Álvarez, „führen wir bei allen Patienten ganz individuelle Untersuchungen durch. Manchmal stellen wir beispielsweise Gefäßstörungen als Ursache des Problems fest. Man darf dieses Leiden nicht als normal abtun, weder im persönlichen noch im medizinischen Bereich. Man muss sich nicht damit abfinden.“
Wie bereits erwähnt, können verschiedene Krankheiten die Qualität der Erektion beeinträchtigen: „Am bekanntesten sind kardiovaskuläre Krankheiten wie Diabetes bzw. Probleme mit Cholesterin oder dem Fettstoffwechsel. Auch Medikamente gegen Bluthochdruck, verschiedene Herzleiden oder psychische Leiden wie Depressionen oder Angststörungen können eine Rolle spielen.“
„Darüber hinaus“, so der Urologe und Androloge, „können Erektionsprobleme erste Anzeichen für kardiovaskuläre Krankheiten sein. Daher müssen wir aus medizinischer Sicht umso aufmerksamer sein und abklären, ob diese Symptome Warnsignale des Körpers sind. Auf diese Weise können wir Patienten sowohl, was ihre sexuellen Probleme anbelangt, helfen als auch künftigen gesundheitlichen Problemen vorbeugen. Dabei ist es unsere Pflicht, darauf hinzuweisen, dass frühzeitig Maßnahmen ergriffen werden müssen, da sich sonst in den folgenden Jahren schwerwiegende kardiovaskuläre Krankheiten entwickeln können“, betont Dr. Pedro Álvarez
Medikamentöse und darüber hinausgehende Behandlungen
In der Fachambulanz für Andrologie der Clínica Juaneda, die zur Klinikgruppe Juaneda Hospitales gehört, „können wir alle derzeit verfügbaren Behandlungen bei erektiler Dysfunktion anbieten, und zwar entsprechend des Stadiums und der jeweiligen Umstände der Problematik“, sagt Dr. Pedro Álvarez, und er fügt hinzu, dass man zunächst gut medikamentös eingreifen kann, denn „oral einzunehmende Medikamente können als Grundlage dienen, die dazu beiträgt, dass sich die Erektionsqualität der Betroffenen verbessert“.
Darüber hinaus „bieten wir weitere Behandlungen an wie beispielsweise die Stoßwellentherapie oder die intrakavernöse Injektionstherapie – beide Verfahren, die das Sexualleben der Patienten verbessern. Sollte es angezeigt sein, können wir natürlich auch chirurgische Eingriffe durchführen“, so Dr. Pedro Álvarez.
Die Schockwellentherapie „ist ein äußerst nützliches Verfahren, das schnell durchführbar ist und keinerlei Nebenwirkungen oder Komplikationen mit sich bringt. Von einem kleinen Gerät aus werden niederenergetische Schallwellen abgegeben, dank derer sich neue Blutgefäße am Penis bilden und somit die Erektionsfähigkeit verbessert wird. Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Behandlung ambulant durchgeführt werden kann.“
Die Penisprothese „ist bei Patienten angezeigt, bei denen andere Behandlungen nicht angeschlagen haben oder die aufgrund einer Operation eine erektile Dysfunktion haben. In diesen Fällen ist ein Schwellkörperimplantat die richtige Lösung“, betont der Androloge.
„Der Einsatz einer Prothese erfolgt durch ein minimalinvasives Verfahren und führt zu äußerst zufriedenstellenden Ergebnissen, da die Funktionalität simuliert wird, die wir als normal empfinden. Betroffene können eine Erektion herbeiführen und diese so lange aufrechterhalten, wie sie es wünschen, und diese dann zur gegebenen Zeit auch wieder abklingen lassen.“
Wer Kontakt zur Fachambulanz für Andrologie bei Juaneda Hospitales aufnehmen möchte, kann telefonisch unter der Nummer Tel.: 971-28 00 00, über die App Juaneda Contigo oder die Website www.juaneda.es einen Termin vereinbaren.
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