13. Mai 2021
13.05.2021
Mallorca Zeitung
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Mallorcas höchste Finca, neue Fähren und TV-Auswanderer in Cala Ratjada

Was Sie alles in der neuen Mallorca Zeitung vom Donnerstag (13.5.) lesen, sei es als gedruckte Ausgabe vom Kiosk oder als praktisches E-Paper

13.05.2021 | 12:41
Mallorcas höchste Finca, neue Fähren und TV-Auswanderer in Cala Ratjada

So hoch liegt keine andere Finca auf Mallorca: Direkt unter der Kuppel des Puig Major erstreckt sich Son Torrella mit Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert, alten Wasserleitungen und einer Hochebene, auf der früher Getreide angebaut wurde. Ein reiches Erbe, das nicht nur bewahrt, sondern auch wieder genutzt werden soll, wie Finca-Manager Joan Juan MZ-Redakteur Johannes Krayer beim Besuch erklärte - es wurde die Titelgeschichte der neuen Mallorca Zeitung.

Da es zahlreiche weitere Fincas in der Tramuntana mit ähnlichen Problemen und ähnlichem Potenzial gibt, könnte Son Torrella als Blaupause funktionieren. In Kürze feiert Mallorca zehn Jahre Welterbe dieser Kulturlandschaft, ein Titel, der die Insel auch in die Pflicht nimmt.

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Ein weiterer Schwerpunkt der neuen Ausgabe ist der Wettbewerb, der sich bei den Mallorca-Fähren anbahnt - und bei dem jetzt auch die Deutschen mitmischen. Die Verbindungen waren jahrelang Sache von Trasmediterránea und Baleària, dann kam die französische Corsica Ferries dazu. Jetzt werden die Karten mit italienischen Big Playern neu gemischt. Warum jetzt plötzlich das Interesse der Reedereien wächst, was der deutsche Anbieter FRS plant und was in Sachen Verbindungen und Tarife zu erwarten ist, lesen Sie in einem großen Hintergrundbericht.

Teuer hingegen wird es bei den Mietwagen. Inzwischen werden 900 Euro pro Woche für einen Kleinwagen aufgerufen. Hoffnung auf niedrigere Preise ist erst mal nicht in Sicht, berichtet Kollege Tom Gebhardt, der mit den Vertretern der Branche und einem Experten über die Gründe der derzeitigen Entwicklung gesprochen hat.

So gibt es immer wieder neue Hürden beim Mallorca-Urlaub, jetzt, da sich eigentlich Erleichterungen bei den Reisebestimmungen abzeichnen. Wer gegen Corona geimpft oder genesen ist, hat es leichter bei der Rückreise nach Deutschland - wir fassen die Neuerungen zusammen und berichten auch, wie die Anbieter von Tests auf die jetzt beschlossene Deckelung der Preise reagieren. Trotz aller Hindernisse: Das Tor zum Urlaub auf Mallorca öffnet sich, wie MZ-Chefredakteur Ciro Krauthausen im Leitartikel der Woche die neuen Reiseregelungen kommentiert: "Es fällt schwer zu glauben, dass angesichts dieses Präzedenzfalls die spanische Regierung, die doch die Urlauber so dringend braucht, auf das europäische Impfzertifikat warten wird."

Um die Urlauberbranche geht es auch im Interview von Johannes Krayer mit Jaime Martínez, dem ehemaligen Tourismusminister auf den Balearen der konservativen Volkspartei (PP). Er schätzt nicht nur die Folgen der Pandemie ein, sondern zeigt auch auf, was mit überholten Hotels auf der Insel passieren sollte - angesichts der Wohnungsprobleme ein hochpolitisches Thema.

Hervorheben in unserem Lokalteil möchten wir zudem einen Artikel von Kollegin Sophie Mono über die Neuerungen bei der ambulanten Pflege auf Mallorca - der Inselrat hat ehrzeige Pläne, seine Leistungen auf alle Gemeinden der Insel auszudehnen. Angesichts der Tatsache, dass viele Deutsche im Alter die Insel wieder verlassen, keine unwichtigen Informationen - so man denn die Voraussetzungen erfüllt.

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Für Spanier ist der 15. Mai ein wichtiges politisches Datum, benannt ist danach die politische Bewegung des 15-M, deren Entstehung sich jetzt zum zehnten Mal jährt. Die damaligen Proteste haben die Politik, die Gesellschaft und die Medien nachhaltig verändert, wie unser Madrider Korrespondent Thilo Schäfer analysiert. Er war schon damals vor Ort und hat die Bewegung hautnah miterlebt.

Ein Jubiläum steht auch bei der Challenge an, Mallorcas Radrennen. Zum 30. Geburtstag fällt die Party wegen Corona allerdings aus, und der spätere Termin hat auch Folgen für die Teilnehmerliste. Die Einzelheiten hat Sportredakteur Ralf Petzold. Aus seiner Feder stammt auch ein Portrait der Boxerin Farah El Bousairi. Sie ist die einzige Profiboxerin auf Mallorca, und durch das Training mit den Männern will die 27-Jährige nun ganz nach oben kommen.

Von Clubhouse haben sie wahrscheinlich schon gehört. Die neue Audio-Networking-App spielt auch für die Mallorca-Community eine Rolle, und auch hier ist es gar nicht so einfach, in den Club hineinzukommen, schließlich braucht es dafür eine Einladung. Kollegin Simone Werner hat die virtuellen Räume betreten. Aber erst einmal hieß es zuhören - nicht jeder darf einfach so sprechen, wie der Erfahrungsbericht zeigt. 

In Echt treffen kann sich die deutsche Community dagegen bei den TV-Auswanderern Peggy und Steff, sobald sie ihr neues Lokal in Cala Ratjada eröffnen. Sophie Mono hat schon einmal vorbeigeschaut und mit den beiden über ihre Pläne sowie ihre Erfahrungen mit der ständigen TV-Begleitung gesprochen.

Und damit wären wir bei den Dingen, die man derzeit alles auf Mallorca unternehmen kann. Da wäre Mallorcas Puppenspiel-Festival Teresetes, dessen 23. Ausgabe am 24. Mai beginnt - was geboten wird, hat Brigitte Rohm zusammengestellt, genauso wie Tipps für neue Ausstellungen.

Da wäre aber auch der Safari Zoo Sa Coma, bei dem gerade besonders viel Nachwuchs bestaunt werden kann. Ralf Petzold hat sich die Jungtiere angeschaut und nachgefragt, welche Folgen die Corona-Krise hat und wie es mit den Haltungsbedingungen aussieht. Und da wäre die Wandertour von Roland Otto, der diesmal zum Trappistenkloster La Trapa aufgebrochen ist - die Aussicht auf die Insel Dragonera ist von dort besonders eindrucksvoll. 

Die Gastronomie-Tipps gibt es im Dreierpack: Martina Zender stellt das Anoa in Santanyí vor, wo es traditionelle deutsche Gerichte genauso wie mediterrane Neukombinationen gibt. Sterne-Koch Marc Fosh schwärmt für einen Klassiker aus den 70er-Jahren, das Kiewer Hühnerkotelett. Und Barbara Pohle stellt eine Mallorquinerin vor, die Hunderte verschiedene Arten von Kräutern züchtet.

Für alle, die sich für die spanische und katalanische Sprache interessieren, haben wir diese Woche gleich zwei Seiten. Tom Gebhardt erklärt, warum das Wort "zuverlässig" so schwer zu übersetzen ist. Und Simone Werner hat ausprobiert, was die neuen Katalanisch-GIFs bei Instagram taugen. Da werden Ihre Follower staunen! /ff

Alle Infos zum E-Paper: Das Einzelexemplar für alle Endgeräte kostet nur 1,90 Euro, das Monatsabo 7 Euro, das Jahresabo 49 Euro. Hier finden Sie alle Angebote im Überblick.

Die Print-Ausgabe gibt es an Kiosken, in großen Handelsketten wie etwa den Müller-Märkten und einigen Lidl-Filialen sowie in vielen Tabakläden und Tankstellen-Shops auf Mallorca sowie natürlich im Abonnement.

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