Nackte Tatsachen: Protest gegen Erdölsuche vor Ibiza
Gegner der Pläne des schottischen Mineralölkonzerns ziehen sich aus und fotografieren sich mit der Botschaft "Ibiza sagt nein"

Nackte Haut mit Öl beschmiert: So protestieren die Ibizenker gegen die geplanten Ölbohrungen. / Foto: Facebook
Im Kampf gegen die Erdölsuche vor der Küste von Ibiza zeigen die Gegener des Vorhabens nackte Haut: Den Anfang hat am vergangenen Freitag (17.1.) der 27-jährige Ibizenker gemacht, der sich auszog, mit einer Büchse Motoröl und einem Plakat mit der Aufschrift "Eivissa dio no" (Ibiza sagt nein) fotografierte und das Bild bei Facebook einstellte. Mittlerweile hat seine Initiative mehr als 2.000 Anhänger - und viele haben es ihm gleichgetan und sich ebenfalls nackt und mit der Protestbotschaft am oder vor dem Körper ablichten lassen.
Hintergrund der ungewöhnlichen Protestaktion sind die Pläne des schottische Mineralölkonzern Cairn Energy, der 42 Kilometer vor der Küste von Mallorcas Nachbarinsel seismologische Untersuchungen durchführen will, bei denen der Meeresboden mittels Schallwellen wie beim Ultraschall nach rentablen Erdölvorkommen abgesucht werden soll. Umweltschützer sehen dadurch die komplette Unterwasserwelt in Gefahr, unter anderem beeinträchtigen die Arbeiten den Orientierungssinn der Wale.
. DIes ist noch bis zum 12. Februar möglich. Die dazu nötigen Formulare hat die Allianz auf ihrer Website zum Herunterladen bereitgestellt, sie können anschließend ausgefüllt und unterschrieben etwa bei der Post "Correos" oder bei der Vertretung der Madrider Zentralregierung in Palma abgegeben werden.
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