02. Dezember 2010
02.12.2010

Ibiza: Die Lieblingsinsel der Angesagten

02.09.2010 | 11:32
Prominenter geht kaum: Auch Leonardo di Caprio (re., mit Sonnenbrille) schaut gerne mal auf Ibiza vorbei.

Hip, hipper, am hippsten: Jeden Sommer strömen Prominente in Scharen nach Ibiza. Was macht Mallorcas kleine Schwester so einzigartig?

Das Motto lautete, typisch Ibiza, „Flower Power". Als Hippies verkleidet feierten am vergangenen Wochenende unter anderen Domenico Dolce, Stefano Gabbana und Top-Model Eva Herzigova in der In-Diskothek „Pacha". Eine von vielen Party-Nächten der Saison. Aber was ist dran an der Insel, die knapp ein Fünftel der Fläche Mallorcas hat? Und warum ist die Promi-Dichte hier im Sommer so groß wie sonst höchstens in Saint-Tropez?

Bei Ibiza kommt ganz schnell der Gedanke an Traumstrände, coole Hippies – und ihre schicken Nachfolger. An Lässigkeit und Freiheit. Top-Models wie Kate Moss, Liz Hurley, Hollywood-Stars wie Sienna Miller, Jude Law, Leo di Caprio, Sängerinnen wie Shakira oder Kylie Minogue, Adlige wie die Herzogin von Alba, ihre Tochter Eugenia, oder Charlotte und Pierre Casiraghi, die Kinder von Caroline von Monaco, Sportler wie Rafa Nadal, die spanische Fußball-Nationalmannschaft, Designer wie Valentino Garavani, Jean-Paul Gaultier, Giorgio Armani – die Liste bekannter Ibiza-Stammgäste ließe sich noch lange fortsetzen. Gar nicht mitgerechnet die von Mallorca-Residenten wie Boris Becker, die immer mal wieder Abstecher auf die Nachbarinsel machen. Also was hat Ibiza, was Mallorca nicht hat? Für Enrico Barbieri, Chefredakteur des italienischen „Playboy"-Magazins und langjähriger Ibiza-Fan, ist es eine Inspirationsquelle: „Auf Ibiza treffen sich die schönsten Frauen der Welt. Dass so viele Kreative die Insel schätzen, hat vor allem einen Grund: Wir alle lieben Schönheit. Weil es unser Beruf ist, schöne Dinge zu entwerfen. Und weil Ibiza eine fantastische Insel ist, auf der man alles findet. Ungestörte Ruhe und eine Discothek mit 3.000 Besuchern. Das macht es leicht, mit Menschen in Kontakt zu kommen, zu beobachten, was los ist und wie sich die Leute kleiden und benehmen."

Die Designer kommen auf ihren eigenen Yachten. Und laden am liebsten Models ein, mit ihnen zu feiern. Tagsüber baden sie an den einsamen Buchten der Insel, gerne auch auf Formentera, abends gehen sie von Bord und besuchen die angesagten Restaurants und Clubs. Zurzeit ganz oben auf der Beliebtheitsskala: der Blue Marlin Beach Club in der Cala Jondal, die KM 5-Lounge in San José und natürlich das legendäre Pacha. María González von Pacha erklärt die Beliebtheit der Insel so: „Ibiza hat eine der besten Club-Kulturen des Mittelmeerraums. Die besten DJs kommen her, präsentieren ihre Hits. Hier gibt es die tollsten Partys. Grund dafür war ursprünglich die Hippie-Bewegung der 70er Jahre. Der Spirit ist geblieben. Hier ist alles sehr entspannt, sehr locker. Und, aufgrund der Größe der Insel, sehr nah."

Hippie ist aber eher ein Synonym für einen bestimmten Lifestyle geworden: lässig, aber edel. Gar nicht Hippie-like: Der Luxus der Yachten und die Preise, zwischen 45 und 70 Euro kostet zum Beispiel der Eintritt im Pacha. Ein Sommer-Paradies für Schöne, Junge und Junggebliebene ?

In der Print-Ausgabe lesen Sie außerdem:

- Julio Iglesias heiratet
- Im Gespräch: Diandra Douglas ¨ber ihre Sicht der Dinge
- Vokabeln pauken statt Golf spielen: Eine Sprache lernen in zwei Wochen
- Shop-Eröffnung für todkranke Nadja


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