09. August 2018
09.08.2018

Tiggi Hawke: "Feiern in Magaluf ist nicht so mein Ding"

Von ihr könnte noch viel zu hören sein: Die Londonerin macht Elektro-Pop. Bei der Copa del Rey trat sie erstmals auf Mallorca auf

09.08.2018 | 09:54
Kennt die Insel „schon etwas zu gut": Tiggy Hawks.

Tiggi Hawke (24) ist eine junge, aufstrebende Sängerin. Gerade ist ihr neues Lied „Remedy" erschienen, mit dem Song „Neon Dancer" aus dem Jahr 2016 startete sie ihre Gesangskarriere. Sie selbst sagt über ihre Musik, dass sie Elektro-Pop macht. Mit der MZ hat sie vor ihrem Auftritt bei der Copa del Rey gesprochen.

Tiggi, ist das Ihr richtiger Name?
Ja, so heiße ich wirklich. Meine Eltern haben Sinn für Humor.

Geboren wurden Sie in London.
Ja, geboren und aufgewachsen bin ich in London. Aber ich verbringe viel Zeit auf Mallorca. Seitdem ich sieben bin, haben mich meine Eltern immer wieder mit auf die Insel genommen. Ich liebe die Insel. Ich kenne sie vielleicht schon etwas zu gut ?

Sind Sie auch ein Fan von Magaluf, wo Ihre Landsleute feiern?
Ich war einmal in Magaluf und danach nie wieder. Als ich da war, habe ich gemerkt, dass das nichts für mich ist, das Feiern in Magaluf ist nicht so mein Ding. Ich bevorzuge eher die ruhigeren Orte. Meine Lieblingsplätze sind Port de Valldemossa und Cala Deià, es ist so wunderschön dort!

Würden Sie denn in Magaluf auftreten?
Sag niemals nie. Ich weiß, das viele Magaluf lieben. Die Geschmäcker sind halt verschieden.
Sie schreiben alle Ihre Songs selbst. Das können nicht viele Künstler von sich sagen.
Ich habe begonnen, Musik zu schreiben, als ich 15 Jahre alt war. Auch damals schon für Tileyard Music, dem Label, bei dem ich immer noch bin. Erst 2016 begann ich damit, meine Songs selbst einzusingen.

Warum haben Sie Ihren neuen Song „Remedy" genannt? Womit wollen Sie 'behilflich' sein?
Ich habe den Song zusammen mit einer guten Freundin geschrieben. Palina kommt aus Russland und ist selbst eine erfolgreiche Musikerin. Wir wollten einen Party-Song schreiben, in dem es nicht darum geht, dass man feiern geht und viel trinkt. Wir kamen auf die Idee, über Menschen zu schreiben, die einem gute Ratschläge geben, auf die man aber nie hört und es am Ende bereut. So kam es zu: Hör mir zu, ich kann dir helfen.

Werden Sie in London auf der Straße erkannt?
Ja, das passiert manchmal, und es ist seltsam. Ich denke dann, woher weißt du, wer ich bin? Ich werde mich niemals daran gewöhnen. Ich bin eigentlich eine sehr private Person.

Sie treten bei der Copa del Rey auf, haben Sie eine Beziehung zum Segeln?
Ja, früher bin ich oft mit meinem Bruder segeln gegangen. Einmal habe ich ihn aus dem Boot geschmissen, weil wir uns gestritten haben. Aber ich habe ihn natürlich wieder an Bord geholt. Ich liebe das Meer. Ich finde es traurig, dass so viel Plastikmüll herumschwimmt, man sollte viel mehr dagegen tun. Diese Art von Respekt gegenüber dem Meer hat man auch auf der Copa del Rey. Dieses große Event stellt eine Verbindung her, zu der Stadt und dem Meer und den Menschen, die hier leben. Die Umwelt zu respektieren, das ist mir wichtig.

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