Gesellschaft

Außen Flair, innen Chic: Pfingstempfang von Kühn & Partner im neuen Pueblo Español

03-06-2009  
Es lebe der Kontrast: Modernes Innendesign im Pueblo Español.
Es lebe der Kontrast: Modernes Innendesign im Pueblo Español. Foto: Bendgens

FRANK FELDMEIER Eigentlich ist der traditionelle Pfingst-Cocktail von Kühn & Partner vor allem ein gesellschaftliches Ereignis. Am vergangenen Sonntag (31.5.) jedoch spielte der Veranstaltungsort selbst, das Pueblo Español, die unangefochtene Hauptrolle. Die Gebäude des 1967 errichteten Komplexes in Palma repräsentieren die wichtigsten Architekturstile der Regionen in Spanien – doch in ihrem Innern warten die Gebäude nun mit Design-Möbeln, Kunst, gehobener Gastronomie und vor allem einem neuen Ambiente auf.

Staunende Blicke allerorten: bei einem Mojito im neueröffneten Alhambra Lounge Café, bei Inca-Keksen mit Leberpaté und Feigensenf in der Bodega oder etwa in der neugestalteten ehemaligen Kirche Torralba beim Kuchenbuffet. Immer wieder wurde der Fotoapparat gezückt, um minimalistische Elemente und neues Dekor einzufangen. Chill-out-Musik und weiche Polster luden dazu ein, sich in eine der vielen versteckten Ecken zurückzuziehen.

Dort werden sich nun neben ausländischen Residenten vor allem auch viele Mallorquiner niederlassen, hofft Immobilien-Unternehmer und Gastgeber Matthias Kühn: „Wir sind hier auf der Insel Gäste und wollen zunächst die Einheimischen ansprechen." Das Ziel: das Pueblo Español als schicken und internationalen Meeting Point im Zentrum Palmas zu etablieren.

Als sogenannte Event-Location kann sich der Ort bereits am 13. Juni beweisen, zur After-Show-Party von „Wetten, dass ..?", die zudem live übertragen werden soll. Und wenn dann in rund drei Wochen wie geplant auch ein Club in den alten Gemäuern öffnet, wird die Metamorphose des Pueblo Español komplett abgeschlossen sein. Wenn auch noch ohne Musik, drehte sich am vergangenen Sonntag bereits die Discokugel.
Es ist der Abschluss eines fünfjährigen Engagements des Immobilienunternehmers. Man habe den Komplex in abgewirtschaftetem Zustand übernommen, sagt Kühn. Doch das ist Vergangenheit: Von den ursprünglich 35 Souvenirläden beispielsweise seien inzwischen weniger als zehn übrig, und deren Vertrag laufe auch bald aus.

„Das Pueblo Español ist kein Museum", sagt auch Carlos Batista. Da man jedoch die Außenfassaden belassen habe, sei der Charme erhalten geblieben. Der Geschäftsführer des Komplexes mit angeschlossenem Kongresszentrum hat an diesem Sonntag alle Hände voll zu tun, um die Gäste zu begrüßen und ihnen die neue Örtlichkeit vorzuführen. Wie Batista betont, soll sie sich bewusst von der Ausgehmeile am Paseo Marítimo absetzen, die vor allem jugendliches Publikum anspreche. Bereits seit Juni vergangenen Jahres sei der Eintritt für Residenten frei. Um das neue Pueblo weithin bekannt zu machen, ist im Übrigen auch eine großangelegte Werbekampagne geplant, wie Marketingexperte Barney Ordinas ankündigt: „Ein Ort wie dieser hat auf Mallorca bislang gefehlt."

Ein Beispiel für das Zusammenspiel von Alt und Neu sind die im Innern ausgestellten Skulpturen von Bildhauer Stephan Siebers – übermannsgroße Objekte, die für interessante Kontraste sorgten und „ebenfalls ein bisschen morbide" wirkten, wie der Künstler sagt. Andere Elemente sind so elegant eingefügt, dass man erst überlegen muss, ob man sie schon vorher dort gesehen hat.

Ach ja, und prominenter Besuch war natürlich auch vertreten – neben inselbekannten Unternehmern, Rechtsanwälten oder Künstlern gaben sich unter anderen auch der Schönheitschirurg Prof. Werner Mang, der Vorstandsvorsitzende von E.ON, Wulf Bernotat, sowie auch Prinzessin Birgitta von Schweden die Ehre – sozusagen in der Nebenrolle.

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