Krisensicheres Geschäft: Essbare Blumen von Mallorca

Besonders beliebt: Stiefmütterchenkraut

10.04.2011 | 10:51
Maties Adrover mit seinen essbaren Blumen.

Rosen, Nelken, Begonien, Stiefmütterchenkraut: Ein Landwirt aus der Gemeinde Manacor versorgt Restaurants und ausgewählte Märkte auf Mallorca mit essbaren Blumen. Es handle sich um keine speziellen Züchtungen, jedoch müsse der Anbau kontrolliert und natürlich vonstatten gehen, so der Landwirt Maties Adrover. Das Geschäft mit den essbaren Pflanzen sei innerhalb von zehn Jahren zu einem eigenen Geschäftsmodell geworden, inzwischen verkaufe er bis zu 100.000 Blumen im Jahr, vor allem zur Hauptsaison im Sommer, aber auch zu Weihnachten. Auch auf den Märkten von Santa Catalina und Olivar in Palma seien seine Pflanzen zu haben.

Die essbaren Blumen werden für Salate sowie als Dekoration für Hauptgerichte verwendet, bleiben jedoch nach Erfahrung von Adrover in 90 Prozent aller Fälle auf dem Teller, offenbar aus Unkenntnis. Besonders beliebt bei den Gastronomen sei das Stiefmütterchenkraut, es lasse sich aufgrund des neutralen Geschmacks der Blätter mit allen Speisen kombinieren.

Der Absatz sei auch während der Wirtschaftskrise nicht eingebrochen, er habe sogar leicht zugenommen. Adrover verweist darauf, dass er nur auf wenige Zwischenhändler angewiesen sei und so die Blumen billiger als Händler vom spanischen Festland anbieten könne. Bislang ist der Landwirt aus Manacor der einzige Anbieter auf den Balearen.

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