Für das legale Doping zwischendurch

Wie ein Deutscher und eine Mallorquinerin mit einem Espresso-R-4 die Radsportler der Insel aufmuntern

12.01.2017 | 11:29
Voilà, der Espresso-R4.

Es ist eine Frage, die sich Jan Eric Schwarzer in den vergangenen Jahren immer wieder gestellt hat: „Warum gibt es auf Mallorca so wenige Orte, an denen Radfahrer einen Kaffee bekommen können?" Der 36-Jährige, der in Sineu die Pension Ma-13 für Radsportler betreibt, weiß als ehemaliger Steher wovon er spricht: „Radfahrer trinken zwischendurch gerne mal einen Kaffee, um besser durchzuhalten – legales Doping gewisser­maßen."

Schwarzer hat jetzt selbst Abhilfe geschaffen. Er kaufte einen Renault R 4, ein auf der Insel noch erstaunlich oft verkehrendes Gefährt, und ließ es vom Designer­team „2 monos" aus Campos umbauen. Seit zwei Wochen ist der dunkelblaue cuatro latas (vier Bleche, wie der R 4 in Spanien genannt wird) unterwegs – mal auf Jahrmärkten, mal aber auch am Wegesrand, um etwa am Tunnel unterhalb des Puig Major die Radsportler zu versorgen. Um die Bedienung unter der Heckklappe kümmert sich die ausgebildete barista Esperanza Munar. Der café solo kostet 1,50 Euro, der café con leche 2 Euro. Danach steht dem nächsten Tausender nichts mehr im Wege.

auf Twitter teilen
auf Facebook teilen


Leben

Hotel Araxa: Stilvoll in Son Armadans

Hotel Araxa: Stilvoll in Son Armadans

Wie bitte? In einem Hotel in Palma sind 2015 Szenen eines nun für den Oscar nominierten Filmes...

Fornalutx steht jetzt auf der Liste der Schönsten

Fornalutx steht jetzt auf der Liste der Schönsten

Seit dem 1. Januar gehört das Tramuntana-Dorf zu den sehenswertesten Orten Spaniens

 "Le Figaro" zählt Caló des Moro zu den schönsten Stränden Europas

"Le Figaro" zählt Caló des Moro zu den schönsten Stränden Europas

Die kleine Bucht in der Gemeinde Santanyí ist inzwischen kein Geheimtipp mehr

Würziger Käse von friedlichen Kühen

Würziger Käse von friedlichen Kühen

Artgerechte Haltung, gesunde Ernährung - die Kühe von Mercè Bibiloni geben vitaminreiche Milch

Im Arbeitslager von Franco: Straßenbau bei Schneckenkost

Im Arbeitslager von Franco: Straßenbau bei Schneckenkost

Zeitzeuge: Gabriel Riera (98) war Zwangsarbeiter unter dem Diktator

Empfohlene Links: Inselradio 95,8 | Mallorca mal 365 |