06. Mai 2021
06.05.2021
Mallorca Zeitung

Mallorca und die Nachbarinseln verstärken die Impfzentren

Diese Woche erhielten die Balearen rund 80.000 Dosen Impfstoff. Die Lieferungen bleiben trotzdem der Flaschenhals im Kampf gegen die Pandemie

06.05.2021 | 11:55
Schlange stehen in der zum Impfzentrum umfunktionierten Sporthalle Germans Escalas am Stadtrand von Palma.

Während Mallorca und die Nachbarinseln die Kapazitäten der Impfzentren nach und nach ausbauen, bleibt der Flaschenhals im Kampf gegen die Pandemie die begrenzte Zahl gelieferter Impfstoffe. Immerhin: Die Lieferungen ziehen langsam an. Im Mai sollen im Wochenrhythmus je etwa 80.000 Impfdosen auf den Balearen ankommen und verabreicht werden, teilte das balearische Gesundheitsministerium mit. Dafür wurde am Mittwoch (5.5.) das Personal in den großen Impfzentren fast verdoppelt. Von den 56 geplanten Impfteams in den verschiedenen Zentren der Inseln sind nun 38 im Einsatz. Die Kapazität werde aufgestockt, sobald mehr Impfstoffe verfügbar werden, heißt es im Ministerium. 

Hintergrund: Impfkampagne auf Mallorca - "Theoretisch 260.000 Dosen pro Woche"

Die langsam wachsenden Lieferungen an Impfstoffen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Balearen noch weit von ihrem Ziel entfernt sind, 70 Prozent der Bevölkerung durchzuimpfen. Grob gerechnet ist zurzeit jede fünfte Person auf den Balearen mindestens einmal geimpft. Bei knapp neun Prozent der Personen ist die Impfung abgeschlossen. Das Reden von Herdenimmunität während der Urlaubssaison ist leiser geworden. Lauter wird unterdessen die Forderung nach "sicherem Reisen". Über die genauen Zahlen und Statistiken informieren wir tagesaktuell in dieser Meldung.

Geimpft werden zurzeit hauptsächlich die Altersgruppen von 70 bis 79 Jahren und von 60 bis 69 Jahren. Letztere sind aufgerufen, sich eigenständig um einen Online-Termin zu bemühen. Auch ältere Jahrgänge sind nach wie vor aufgerufen, sich zu melden. Für die rund zwölf Prozent der über 80-Jährigen, die sich aus verschiedenen Gründen noch nicht haben impfen lassen, wurde eine eigene Hotline zur Terminvergabe eingerichtet: Tel. 971-22 19 98.
Parallel geht die Impfung von Risikopatienten sowie von Personen in strategischen Berufsgruppen weiter. Unterstützung bei der Online-Terminvergabe gibt es jetzt auch in Apotheken. /tg

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