19. Juli 2020
19.07.2020
Mallorca Zeitung

Atlético Baleares muss im Aufstiegskampf mal wieder nachsitzen

Der Club vom deutschen Eigentümer Ingo Volckmann hat das erste Finale denkbar knapp verloren

20.07.2020 | 00:58
Die Entscheidung musste im Elfmeterschießen her.

Das gibt es doch nicht. Atlético Baleares ist schon wieder im Play-off-Finale um den Aufstieg in die zweite Liga gescheitert. Der Club vom deutschen Eigentümer Ingo Volckmann unterlag in der Nacht von Sonntag (19.7.) auf Montag in Málaga Cartagena im Elfmeterschießen. Als Meister der regulären Saison hat der Arbeiterclub aus Palma de Mallorca aber noch eine zweite Chance, um die Segunda División doch noch zu erreichen.

Atlético Baleares begann das Spiel abwartend. Cartagena hatte zwar mehr Ballbesitz, doch ging anfangs sehr vorsichtig damit um. Nach einer Viertelstunde musste ATB-Torwart Manu Herrera das erste Mal eingreifen und parierte einen Schuss stark mit dem Fuß. Auch in der Folge war der Keeper bei weiteren Chancen von Cartagena auf dem Posten.

Der Arbeiterclub aus Palmas Osten fand erst nach einer halben Stunde langsam den Vorwärtsgang. Der ausgeliehene Samuel Shashoua gab den Ball flach von der Seite rein, die Flanke rauschte gefährlich an allen vorbei. Mittelfeldspieler Marc Rovirola schloss vond er Strafraumkante zu ungenau ab.

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein munteres Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Tony Gabarré, der Torjäger vom Dienst von Atlético Baleares, zwang Cartagenas Schlussmann zu einer Parade. Kurz darauf fand Rovirola mit einer starken Freistoßflanke seine Mitspieler nicht.

Direkt in die mallorquinische Drangphase hinein trafen die Murcianer in Person des umtriebigen Williams nur den Pfosten.

In der Schlussphase ging es weiter hoch und runter. Manu Herrera rettete sein Team nach einem Abschluss von Johannesson. Auf der anderen Seite zielte Baleares-Stürmer Jorge Ortiz über das Tor. In der Nachspielzeit mussten die Mallorquiner einige Angriffe unterbinden und retteten sich in die Verlängerung.

In dieser merkte man den Spielern an, dass sie sich monatelang nicht auf Wettkampfniveau gemessen hatte. Die Beine wurden schwer und im Mittelfeld gab es bei beiden Teams kaum noch Gegenwehr. Dafür fehlte dann auch die letzte Konzentration, um den finalen Pass zu spielen.

Samuel Shashoua hatte noch eine gute Schusschance, konnte den Ball aber nicht gefährlich aufs Tor bringen. ATB-Trainer Mandiola wollte wenig am Spiel ändern und wartete lange mit den Auswechslungen. So hob sich der Trainer einen doppelten Wechsel auf, um frische Spieler für das Elfmeterschießen zu bringen, darunter mit Xavi Ginard einen neuen Torhüter.

Ex-RCD-Spieler Dejan Lekic brachte Atlético Baleares in diesem in Führung.Für Cartagena traf Verza. Auch Abwehrspieler Peris behielt die Nerven - 1:2. Elady glich aus. Alberto Gil traf zum 2:3, Luca de Vega glich aus. Samuel Shashoua schoss über die Latte! Caballero traf für Cartagena. Da auch Jorge Ortiz nicht traf, scheiterte Atlético im Elfmeterschießen.

Cartagena und Logroñés haben somit den direkten Aufstieg geschafft. Atlético Baleares und Castellón müssen nachsitzen. Beide Teams kommen ins Halbfinale der Play-offs der Zweit- bis Viertplatzierten. Dieses wird am Donnerstag (23.7.) ausgetragen. Der Inselclub trifft dort auf Cornellá. Die für den Dienstag geplante Aufstiegsparty auf Mallorca muss verständlicherweise verschoben werden.

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