Keine Entschädigung für deutsche Poloplatz-Investoren

Der Bauträger hatte weitere 8 Millionen Euro für ein gescheitertes Projekt in der Gemeinde Campos gefordert

09.02.2013 | 08:09

Das balearische Oberlandesgericht hat eine Klage auf Entschädigung des deutschen Bauträgers KG DWI wegen eines gescheiterten Poloplatz-Projekts in der Gemeinde Campos im Süden von Mallorca abgewiesen. Wie aus der am Freitag (8.2.) bekannt gewordenen Entscheidung hervorgeht, muss die balearische Landesregierung nicht wie gefordert rund 8 Millionen Euro zahlen, nachdem das Gelände Ende der 90er Jahre umgewidmet worden war und so der Poloplatz nicht mehr gebaut werden konnte.

Auf dem Gelände Sa Canova, in rund drei Kilometern von Colònia de Sant Jordi, sollte 1998 der erste Poloplatz auf Mallorca mit 250 Pferden entstehen. Die Pläne waren Teil eines Hotelprojekts mit 2.000 Gästebetten, investiert werden sollten rund 150 Millionen Euro. Die erste Mitte-Links-Regierung (1999-2003) beschloss jedoch 1999 Auflagen zum Landschaftsschutz, die die Umwidung des Geländes vorsahen. In Folge wurde bereits eine Entschädigung von knapp 1,1 Millionen Euro gezahlt. Auch ein abgespecktes Projekt wurde abgelehnt, es floss zwischenzeitlich eine weitere Entschädigungszahlung von knapp 2,5 Millionen Euro.

Die weitergehenden Forderungen in Höhe von rund 8 Millionen Euro lehnte die Landesregierung im Jahr 2009 jedoch ab - eine Entscheidung, die nun das balearische Oberlandesgericht bestätigt hat.

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