Raub-Delikte: Guardia Civil von Pollença verstärkt Ermittlungen

Angesichts zunehmender Überfälle in Feriensiedlungen verlangen die Fahnder von Immobilienfirmen der Gegend die Kundennamen

12.02.2014 | 10:19

Angesichts zunehmender Raub-Kriminalität in Pollença im Norden von Mallorca geht die Guardia Civil unorthodoxe Ermittlungswege: Sie verlangt von den Immobilienfirmen der Gegend sämtliche Namen ihrer Kunden. Als Grund wurde genannt, dass Mitglieder international agierender Banden dazu übergegangen seien, sich als normale Touristen zu tarnen und sich in von vielen Urlaubern genutzten Feriensiedlungen, so genannten "villas", einzumieten, um dann auf Raubzüge zu gehen.

Bei einem Treffen zwischen Vertretern der Guardia Civil und der Immobilienfirmen in Pollença wurde allerdings Kritik von Seiten der Unternehmer geäußert. Diese sehen sich nicht in der Auskunftspflicht und verwiesen darauf, dass Fahnder Namen von Gästen lediglich von Hotels und Apartment-Anlagen verlangen könnten, nicht aber die von Wohnungs-Mietern, für die sie zuständig seien.

Im vergangenen Sommer und auch danach hat sich nach Angaben der Ermittler die Zahl der Diebstahlsanzeigen von Touristen im Raum Pollença stark erhöht.

Gut essen auf Mallorca

Restaurants auf Mallorca

Welches Restaurant darf es sein?

Die Insel kulinarisch entdecken - Restaurant-Empfehlungen in Palma de Mallorca, im Osten, Südosten oder Südwesten von unserer Gastro-Autorin Martina Zender

 

Mallorca-Themen von A bis Z

Mallorca-Themen von A bis Z

MZ-Artikel, geordnet nach Themengebieten

Alphabetische Liste: Von Air Berlin über Kongresspalast bis Wandern

 

Empfohlene Links: Inselradio 95,8 | Mallorca mal 365 |