Falsche Vuitton-Taschen: Chinesischer Händler zu Haft verurteilt

Ein Gericht hatte den Mann aus Palmas Viertel Pere Garau zunächst in erster Instanz freigesprochen

02.06.2015 | 11:18

Louis Vuitton hat sich durchgesetzt: Das Oberlandesgericht der Balearen hat nach einer Berufung durch den Konzern einen Chinesen aus Palma de Mallorca wegen des Verkaufs gefälschter Markenware zu zehn Monaten Haft und einer Geldstrafe von 5.400 Euro verurteilt.

Die Luxusmarke hatte gegen ein Urteil eines Gerichts in Palma Berufung eingelegt, nachdem der Händler freigesprochen worden war. Der Mann hatte in Palmas Viertel Pere Garau gefälschte Produkte von Louis Vuitton und anderen Luxusherstellern wie Dolce & Gabbana, Chanel, Versace oder Armani veräußert und war 2008 bei einer Razzia der Ortspolizei aufgeflogen.

Ein Gericht sprach den Chinesen in erster Instanz zunächst frei. Zur Begründung hieß es damals, die Fälschungen seien so stümperhaft und offensichtlich gewesen, dass kein Kunde damit getäuscht werde. Diesmal lautet die Begründung, dass auch eine noch so laienhafte Fälschung der Originalfirma Schaden zufüge. /jk

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