Ermittlungen nach Einsatz von Giftködern gegen Milane

Im Verdacht stehen ein Mann und dessen Sohn aus der Gemeinde Capdepera

14.10.2017 | 02:30
Sichergestellte Giftköder in Form der Streichwurst Sobrassada.

Die Guardia Civil auf Mallorca ermittelt wegen des Einsatzes von Giftködern gegen einen Mann und dessen Sohn. Die beiden sollen unter anderem mit einer präparierten Turteltaube einen Milan vergiftet haben.

Die toten Tiere waren bereits im Juni in der Serra de Tramuntana entdeckt worden. Eine Autopsie ergab, dass die Taube mit Gift präpariert und als Köder benutzt worden war. Ermittler der Guardia Civil wurden daraufhin mit einem Spürhund auf einer Finca in der Gemeinde Capdepera zuständig, gegen dessen Besitzer ein Verdacht vorlag. Bei der Durchsuchung fanden sich sowohl das Gift als auch weitere präparierte Köder in Form von Sobrassada, wie es in einer Pressemitteilung vom Freitag (13.10.) heißt.

Bei dem Gift handelt es sich um das Pestizid Aldicarb, das seit 2007 in der Europäischen Union verboten ist. Da sich bei der Durchsuchung außerdem noch eine Marihuana-Plantage fand, wird auch wegen Drogendelikten ermittelt. /ff

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