Taekwondo-Kämpferin Brigitte Yagüe gibt auf

Die Mallorquinerin, die 2012 Olympia-Silber gewonnen hatte, beendet wegen ständiger Schmerzen ihre Karriere

22.10.2015 | 18:41
Brigitte Yagüe im Moment ihres größten Triumphes: Silber bei Olympia 2012.

Brigitte Yagüe wird nicht länger unter Schmerzen ihre Spitzenstellung im weltweiten Taekwondo verteidigen. Die 33-jährige Mallorquinerin, die bei den Olympischen Spielen 2012 in London die Silbermedaille gewonnen hatte, kündigte am Montag (19.10.) ihr Karriereende an. Bei einer Pressekonferenz am Dienstag im Hotel Valparaíso Palace wollte sie sich offiziell verabschieden. Sie wolle sich ab sofort ausschließlich der Ausbildung von jungen Kämpfern widmen.

Eigentlich hatte Yagüe geplant, bei den Olympischen Spielen im kommenden Jahr in Río de Janeiro noch einmal anzutreten. Doch ihre bereits 17 Jahre dauernde internationale Karriere hat Spuren hinterlassen. Zwei Verletzungen an der Hand und am Ischiasnerv sind nicht vollständig ausgeheilt, seit Monaten ging Yagüe mit Beschwerden in die Kämpfe. Die Beeinträchtigungen führten auch dazu, dass sie das Qualifikationsturnier für Río verpasste.

Yagüe ist die erfolgreichste Sportlerin von den Balearen. Von ihren 131 Kämpfen bei großen internationalen Turnieren gewann sie 108, womit die Mallorquinerin weltweit die zweitbeste Taekwondo-Kämpferin ist. /jk

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