Niemand will Präsident von Real Mallorca werden

Der Fußball-Club ist nach seinem Abstieg aus der Zweiten Liga kein attraktives Schaufenster mehr

12.07.2017 | 15:23
Ihn traf die geringste Schuld am Abstieg: Ex-Präsident Monti Galmés (längeres weißes Haar).

Am Montag (10.7.) starten die Fußballer von Drittligist Real Mallorca in die Vorbereitung auf die neue Saison in der Segunda División B. Der Club tut das, ohne einen Präsidenten gefunden zu haben. Fünf Wochen nach dem Abstieg aus der Zweiten Liga sucht der Verein verzweifelt einen verdienten Mallorquiner, der die Farben des Clubs würdig vertreten könnte, nachdem der bisherige Präsident und Chef der Robinson-Clubs in Spanien und Portugal, Monti Galmés, seinen Rücktritt erklärt hatte.

Einen Nachfolger zu finden, ist nicht nur aufgrund des Abstiegs schwierig. Potentielle Kandidaten schrecken auch deshalb vor dem Amt zurück, weil Galmés in den letzten Wochen der Saison oft allein oder nur mit Geschäftsführer Maheta Molango im Stadion in der Loge saß und den ganzen Unmut der Fans aufgrund der sportlichen Situation abbekam. Dazu kommt, dass der Gestaltungsspielraum des Präsidenten bei Real Mallorca äußerst gering ist. Es handelt sich um einen rein repräsentativen Posten.

Ideal für den Posten wäre wohl ein ehemaliger verdienter Spieler, aber auch hier ist die Auswahl gering. So oder so: Die Saisonvorbereitung wird zunächst ohne Präsidenten beginnen. Am Montag (10.7.) um 19 Uhr bittet Trainer Vicente Moreno seine Spieler zum Anschwitzen. /jk

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