09. Februar 2017
09.02.2017
40 Años

Streik in Häfen bedroht Warenlieferungen nach Mallorca

Die Stauer wollen Ende Februar die Arbeit niederlegen

16.02.2017 | 08:47
Mole in Palmas Hafen.

Auf Mallorca drohen Engpässe bei Warenlieferungen vom spanischen Festland. So haben die Stauer, die die Fähren mit Waren beladen, einen Streik für den 20., 22. und 24. Februar angekündigt. Die Termine wurden von der Gewerkschaft der Branche am Mittwoch (8.2.) beschlossen.

Mallorca dürfte im Vergleich zu anderen Regionen Spaniens besonders von dem Ausstand betroffen sein. So gelangt der überwiegende Teil aller Wirtschaftsgüter per Fähre nach Mallorca. Die Schiffe steuern von Dénia, Valencia und Barcelona die Häfen von Palma und Alcúdia an.

Zu befürchten seien Verspätungen bei Lieferungen, die Situation sei aber nicht alarmierend, heißt es bei den Reedereien Baleària und Trasmediterránea. Verwiesen wird zudem auch darauf, dass zahlreiche Waren nicht in Containern, sondern in Lkw auf die Insel gelangen und sei beim Entladen keine Stauer gebraucht würden. Es wird damit gerechnet, dass Firmen, die auf frische Ware angewiesen sind, bereits in den Tagen vor dem Streik ihre Bestände auffüllen.

Während der Streiktage wollen die Stauer die Arbeit immer wieder niederlegen. In Palmas Hafen sind 73 Arbeiter mit dem Verladen der Waren beschäftigt, in Alcúdia acht. Spanienweit wird die Zahl der zum Streik aufgerufenen Stauer mit knapp 6.200 beziffert. Hintergrund des Ausstands ist die geplante Liberalisierung der Branche. /ff

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